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Bei uns sollen Sie sich gut aufgehoben fühlen in Ihrer schweren Krankheit. Unser gesamtes Team aus speziell geschulten Pflegekräften und ÄrztInnen sowie MitarbeiterInnnen aus den verschiedensten Bereichen möchte Sie begleiten und Ihnen die bestmögliche Behandlung in Ihrer konkreten Situation zuteil werden lassen, damit Schmerzen oder andere Beschwerden soweit in den Hintergrund treten, dass auch bei schwerer Krankheit echte Lebensqualität spürbar wird. Wir wollen nicht nur den Körper sehen und behandeln, sondern auch Ihre seelische Befindlichkeit im Auge behalten, Ihre Familie bzw. Freunde einbeziehen und auch an das denken, was uns als Menschen existenziell ausmacht - Sinnfragen und Ihre Religiosität.

Die Klinikum Bayreuth GmbH hat die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland unterzeichnet und unterstützt diese.

Dr. med. Wolfgang Schulze

Dr. med. Wolfgang Schulze
Chefarzt

Facharzt für Strahlentherapie
Facharzt für Radiologie
FK Radiologie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin
Facharzt-Zusatzbezeichnung "Palliativmedizin"
Medizinische Hypnose M.E.G.
Ermächtigung zur vollen Facharztweiterbildung Palliativmedizin
Kursleiter Palliative Care

0921 400-6900
0921 400-6909

wolfgang.schulze@klinikum-bayreuth.de

  • 1
 Sandra Ohlhoff

Sandra Ohlhoff
Sekretariat - Palliativstation

0921 400-6902
0921 400-6909

palliativstation@klinikum-bayreuth.de

  • 1

Palliativstation

Klinikum Bayreuth

Station 55 
 0921 400-1550
 0921 400-1559

Postanschrift

Palliativstation
Klinikum Bayreuth
Preuschwitzer Str. 101
95445 Bayreuth

Dr. med. Sabine Gernhardt

Dr. med. Sabine Gernhardt
Leitende Oberärztin

Fachärztin für Anästhesie und Intensivtherapie
Zusatzbezeichnung "Palliativmedizin"
Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie"
Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin"
Akupunktur A-Diplom
Ausbildung Neuraltherapie
Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer

0921 400-6910
0921 400-6909

  • 1
 Susanne Dietze

Susanne Dietze
Oberärztin

Fachärztin für Palliativmedizin
Fachärztin für Anästhesie
Beraterin für Ethik im Gesundheitswesen

0921 400-6911
0921 400-6909

  • 1

Palliativmedizinische Komplexbehandlung

bei fortgeschrittenem Krebs (und anderen Erkrankungen) mit Schmerzen (multimodale Schmerztherapie), Atemnot, Hustenreiz, Übelkeit, Erbrechen, Angst, Tumorgeschwüren etc. durch

  •  medikamentöse Behandlung
  • Strahlentherapie
  • Ergussdrainagen (Anlage von Pleura- und Aszitesdrainagen)
  • Spezielle palliativmedizinische Pflege
  • Physiotherapie, TENS, Lymphdrainagen, Logopädie
  • Musik-, Kunst- und Gestalttherapie
  • Seelsorge, psychische Betreuung
  • Hypnosetherapie
  • Aromapflege + Aromatherapie, Wickel + Auflagen, Palliative Care Pflege

Spezielle Schmerztherapie

bei Tumorschmerzpatienten und anderen schweren chronischen und akuten Schmerzzuständen

  • Differenzierte medikamentöse Schmerztherapie und Therapie von Begleitsymptomen
  • Patientenkontrollierte Schmerzpumpen (PCA)
  • Anlage und Management von Periduralkathetern (PDK)
  • Konsiliarischer Schmerzdienst für das Klinikum

Die Weltgesundheitsorganisation WHO schreibt dazu:

"Palliativmedizin ist ein Weg, der die Lebensqualität von Patienten und ihren Familien verbessert, die mit den Problemen bei einer lebensbedrohlichen Erkrankung konfrontiert sind: durch Vorbeugen und Lindern von Leiden: frühzeitige Erkennung, klare Einschätzung und Behandlung von Schmerzen und anderen Beschwerden körperlich, seelisch, sozial und spirituell."

Auf unserer Palliativstation werden dementsprechend Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem Krebs oder auch anderen schwerwiegenden Erkrankungen betreut, bei denen die Behandlung von Beschwerden im Vordergrund steht ("Symptomkontrolle"). Wo eine Heilung oder wesentliche Lebensverlängerung nicht mehr möglich ist, wird die Wahrnehmung und Behandlung von Schmerzen und anderen Beschwerden umso wichtiger, um eine Lebensperspektive bis zum Tod aufrecht zu erhalten. Wir versuchen, die verschiedenen Aspekte des Lebens - also auch die psychische, spirituelle und soziale Wirklichkeit - in unsere Arbeit zu integrieren.

Stationäre Aufnahme

Wenn eine stationäre Aufnahme gewünscht wird, sollte sich Ihr behandelnder Arzt mit uns in Verbindung setzen. Er wird die stat. Einweisung/Verlegung veranlassen. Die Terminvergabe erfolgt in Abhängigkeit von der aktuellen Situation. Kostenträger sind die Krankenkassen. Benötigen Sie weitere Informationen über uns, rufen Sie einfach an.

Entlassung

Wenn sich der Zustand gebessert hat, ist eine Entlassung in die gewohnte Umgebung und hausärztliche Weiterbetreuung das Ziel. Die Entlassung bereiten wir vor durch die Zusammenarbeit mit ambulanten Pflegediensten, mit ehrenamtlichen Hospizhelfern, ggf. durch Beratung und Schulung von Angehörigen. Bei manchen Patienten sind mehrere Aufenthalte auf der Palliativstation erforderlich. Ggf. wird die Verlegung in ein Pflegeheim oder Hospiz vermittelt. Sollte die Krankheit rasch fortschreiten, versuchen wir, ein Sterben in Würde auf der Station zu ermöglichen.

Chefarzt Dr. med. Wolfgang Schulze besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung für das Fach Palliativmedizin und ist Kursleiter für Palliativ-Care-Kurse.

Im März 2002 hat sich für Fort- und Weiterbildung der Arbeitskreis Palliativmedizin in Bayreuth (AKPM) konstituiert, aus dem auch zum Teil das Stationsteam hervorgegangen ist. Der Arbeitskreis organisiert gemeinsam mit dem Hospizverein und mit Unterstützung durch die Hospiz-Stiftung Bayreuth regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen:

Regelmäßig stattfindende Fortbildungen

  • wöchentliche Tumorkonferenz
  • monatliche Schmerzkonferenz
  • Arbeitsgruppe Aromapflege

Bisherige Fortbildungen

23.01.2015 Ärztlich assistierter Suizid Prof. Dr. med. Dr. h. c. Manfred Wolfersdorf Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
10.10.2011 Negativsuggestionen in der Medizin und ihre Vermeidung
23.05.2011 Psychologische Schmerztherapie
09.-23.07.2010<br>04.-08.10.2010<br>24.-28.01.2011<br>11.-15.04.2011 Basiskurs Palliative Care für Pflegekräfte nach dem Basiscurriculum Kern, Müller, Aurnhammer Peter Timpe in Kooperation mit dem Hospizverein e. V. und der Palliativstation Bayreuth
24.11.2010 Erben und Vererben: "Alles Richtig regeln"
11.11.2010 Patientenverfügung praktisch
10.11.2010 Film: "Bilder die bleiben"
05.07.2010 Aus Märchen lernen - Hypnotherapeutische Deutung
14.04.2010 Treffen der Nordbayerischen Palliativmediziner zum multiprofessionellen Erfahrungsaustausch
12.04.2010 Die Feldenkrais-Methode - Nutzbar in der Palliativmedizin?
22.02.2010 Aromapflege - Anwendung in der Palliativmedizin
18.01.2010 Lässt Gott leiden? - Sinnfragen und Spiritualität am Lebensende
16.03.2009 Hypnose in der Palliativmedizin
27.03.2009 Therapieentscheidungen am Lebensende
29.04.2009 Entspannungstechniken
23.06.2009 Strahlentherapie in der Palliativmedizin
28.09.2009 Therapeutische Kommunikation im Klinikalltag - Was wir von der Hypnotherapie lernen können
16.10.2009 Burn-out-Prophylaxe - Selbsthilfe mit Pflanzenölen und Pflanzenwässern
16.11.2009 Umgang mit Demenz am Lebensende - Gestaltung der letzten Lebensphase bei Dementen?
21.02.2008 Musiktherapie in der PM 03.03.2008 - PM-Qualitätssicherung: Hygiene, HOPE
28.-30.03.2008 Hypnose in der Palliativmedizin - Palliative Care plus
07.04.2008 Innere Bilder in der Palliativmedizin
04.06.2008 Kommunikationsaufbau Patient / Angehörige
15.09.2008 Aromatherapie
27.10.2008 Hilfreiches Handeln bei plötzlichen Todesfällen
18.11.2008 Gestalttherapie
19.02.2007 Auflagen und Wickel
06.03.2007 Qualitätsmanagement
09.-11.03.2007 Hypnose zur Symptomkontrolle in der Palliativmedizin - Theorie und Praxis
19.03.2007 Generalisierte Angststörung
23.04.2007 Möglichkeiten der Psychoonkologie
21.05.2007 Schmerztherapie III
21.06.2007 Seelsorge
09.07.2007 Aromapflege
24.09.2007 Nottestament und Patientenverfügung
15.10.2007 Fragen und Antworten zur Bestattung
28.11.2007 Aromatherapie

Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV)

Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) richtet sich an unheilbar Kranke in der letzten Lebensphase, die ihre vertraute Umgebung einer stationären Palliativversorgung vorziehen und deren Krankheitssymptome eine palliativärztliche und -pflegerische Betreuung notwendig machen.

Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern, Selbstbestimmung zu erhalten und ein menschenwürdiges Leben bis zum Ende zu ermöglichen.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wurde zusätzlich zum bestehenden Versorgungssystem mit der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung ein professionelles Angebot geschaffen, das ergänzend - keinesfalls alternativ - zur Betreuung durch den Hausarzt, dem ambulanten Pflegedienst und deren ehrenamtlichen Hospizbegleitern tätig wird.

Kontakt

Mobiles Palliativteam Bayreuth Kulmbach
Sekretariat: Astrid Fahsig
 0921 400-6980
 0921 400-6989
 sapvklinikum-bayreuth.de

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