In den vergangenen Tagen ist es an vielen Stellen in Bayern bereits zu Arbeitsniederlegungen gekommen. Jetzt hat die Gewerkschaft ver.di in der laufenden Tarifauseinandersetzung im Öffentlichen Dienst auch die Beschäftigten der Klinikum Bayreuth GmbH für Mittwoch, 11. April 2018, zu einem Warnstreik aufgefordert.

Um die Versorgungssicherheit der Patientinnen und Patienten sicherzustellen, haben sich Vertreter von ver.di und der Klinikum Bayreuth GmbH auf eine Notdienstvereinbarung für Mittwoch, 11. April, geeinigt. Diese Vereinbarung sieht in weiten Teilen eine personelle Besetzung vor, wie sie sonst an Wochenenden gilt. Für ausgewählte Stationen mit besonderen Anforderungen haben beide Seiten einen gesonderten Personalschlüssel festgelegt.

Folgende Bereiche sind komplett von dem Warnstreik ausgenommen:

•    Kinderklinik

•    Kreißsaal

•    Ambulante und stationäre Onkologie

•    Zentrale Notaufnahme

•    Zytostatika Herstellung

•    Intensivstationen (incl. IMC und Stroke Unit)

•    Palliativstation

•    Telemetrie und Herzkathetermessplätze

•    Dialyse 

 

 Abhängig davon, wie groß die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinikum Bayreuth GmbH an dem Warnstreik ist, kann es zu Verzögerungen oder Absagen von geplanten Behandlungen kommen. Leider lässt sich im Vorfeld keine genaue Prognose zur Beteiligung abgeben. Wir bitten Patientinnen und Patienten, die gegebenenfalls länger warten oder deren Behandlungen die Klinikum Bayreuth GmbH unter Umständen absagen muss, um Verständnis.