Jetzt geht es für die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege so richtig los. Der erste Einsatz in der Praxis beginnt. Darauf sind sie bestens vorbereitet.

Maren Schmirler (links) sagt: "Ich bin jetzt sicherer." Praxisanleiterin Klara Richter hat gemeinsam mit einem großen Team die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege auf ihren ersten Einsatz auf Station vorbereitet.

„Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler nicht ins kalte Wasser werfen“, sagt Klara Richter. Zwei Wochen lang hat die freigestellte Praxisanleiterin und Lehrkraft an der Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege die Auszubildenden des Kurses 2018/21 auf deren ersten Praxiseinsatz auf den Stationen der Kinderklinik vorbereitet. Mit Erfolg.

Ab ins Trainingslager

Maren Schmirler hat ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin im Oktober begonnen. Ein Monat lang drückte sie mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus dem aktuellen Kurs die Schulbank. Jetzt starten die Schülerinnen und Schüler in die Praxis. Damit das klappt, haben Klara Richter, das Team der  Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege und die Praxisanleitungen auf Station vorgesorgt. In den vergangenen beiden Wochen haben sie ein Trainingslager organisiert. Haben den Kurs in zwei Gruppen aufgeteilt.

Eigene Erfahrung hilft

Eine Gruppe arbeitete gemeinsam mit Praxisanleitern bereits auf den Stationen, die andere bereitete sich in der Schule vor. Auch darauf, wie man in schwierigen Situationen mit Eltern und Angehörigen spricht. „Wir haben das in Rollenspielen geübt“, sagt Klara Richter. Und: Die Schülerinnen und Schüler sind auch mal selbst in die Rolle des Patienten geschlüpft. Wie fühlt es sich an, wenn man nicht aus dem Bett kann und die Haare gewaschen bekommt? „Eigenerfahrung hilft in der täglichen Arbeit weiter“, sagt die Praxisanleiterin.

"Ich bin jetzt sicherer"

Eine kleine Patientengruppe haben die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen zwei Wochen bereits selbst betreut. Immer mit einer Praxisanleitung im Hintergrund. Klara Richter: „Unser Ziel ist es, unsere Auszubildenden intensiv zu betreuen, damit sie im Arbeitsalltag sicherer sind.“Ziel erreicht, sagt Maren Schmirler. „Ich bin gut vorberietet und gehe jetzt sicherer in die Patientenzimmer.“