Das Jahr 2019 beginnt für Petra Haackert mit einer neuen Aufgabe. Seit 1. Januar ist sie Personaldirektorin der Klinikum Bayreuth GmbH und wird diese unter anderem personell auch für den Medizincampus fit machen.

Petra Haackert hat genaue Vorstellungen davon, wie die Herausforderung aussehen muss, die sie beruflich reizt. In Bayreuth hat sie diese nun gefunden: „Ich arbeite unglaublich gerne im Krankenhaus. Menschen, die sich beruflich dafür entschieden haben, Kranken zu helfen, haben meist einen guten Grund“, sagt sie. „Meine Aufgabe ist es, die personellen Strukturen so auszugestalten, dass sie diese Arbeit gut und mit der Leidenschaft, die sie für ihren Beruf haben, ausfüllen können. Das ist unglaublich sinnstiftend.“

Seit fünf Jahren ist Petra Haackert bereits als Personalleiterin im Krankenhaus tätig und will weiterhin in dieser Branche bleiben. In Bayreuth kommt nun eine reizvolle Komponente hinzu, die sie beruflich den Schritt aus dem Chiemgau, ihrer Wahlheimat, nach Franken gehen ließ: Derzeit beschreitet die Klinikum Bayreuth GmbH den Weg hin zum Medizincampus Oberfranken. Damit verbunden ist eine Menge Raum für Veränderungen und neue Ideen. „Das wird eine spannende Zeit“, sagt Haackert. Zusätzlich will sie die Bereiche Digitalisierung, Mitarbeiterrekrutierung und Mitarbeiterbindung gemeinsam mit der Klinikleitung weiter voranbringen und damit die Klinikum Bayreuth GmbH fit für die Zukunft und insbesondere den Unibetrieb machen. Ab 2021 sollen die ersten Studenten in Bayreuth den praktischen Teil ihrer Ausbildung in Bayreuth absolvieren. „Die Klinikum Bayreuth GmbH ist sich bewusst, wie wichtig es in Zeiten des Fachkräftemangels ist, sich für das Personal attraktiv aufzustellen und wie eng Ausbildung und Berufsausübung im Klinikbetrieb miteinander verzahnt sind. Auch das sind Gründe, warum ich mich für die Klinikum Bayreuth GmbH entschieden habe“, sagt sie.

Neue Wege gehen, das ist für die gebürtige Wienerin nicht fremd: Nach ihrem Studium an der dortigen Wirtschaftsuniversität geht sie mit 25 Jahren nach München, um als Prüfungsleiterin in einer renommierten Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft zu arbeiten. Diese Karriere hat die heute 45-Jährige vor rund 15 Jahren zugunsten einer Anstellung im Personalbereich eines Pharmaunternehmens aufgegeben und ihre beruflichen Ziele noch einmal neu definiert. „Das war die beste Entscheidung meines Lebens“, sagt sie. Nach zehn Jahren Personalerfahrung in der Pharmabranche und einer kurzen Station im Einzelhandel ist sie im klinischen Umfeld angekommen. Angekommen, um zu bleiben. „Ich bin mit ganzen Herzen Personalerin. Im klinischen Umfeld habe ich einen Bereich gefunden, in dem ich wirklich etwas bewegen kann.“