Ein Team der Klinikum Bayreuth GmbH beteiligt sich jetzt erstmals an der Initiative für Männergesundheit „Movember“. Die Movember Foundation hat es sich zum Ziel gesetzt, die Gesundheit von Männern nachhaltig zum Positiven zu beeinflussen und dafür Spenden zu sammeln.

Zur Auftaktrasur im Salon Nussmann trafen sich (v.l.n.r.) Thomas Marzodko, Daniel Nast, Gordon Noth, Uli Jörs und Frank Schmälzle. Nicht auf dem Bild die weiteren Teammitglieder Arfan Aleman, Reinhold Angerer, Andreas Berghammer, Bastian Pausewang, Dr. medic. Alin Stanoi und PD Dr. med. Jochen Willner

Der Auftakt des Bayreuther Movembers fand jetzt im Klinikum statt. Genauer: in der Krankenhaus-Filiale des Friseur-Salons Nussmann. Dort ließen sich Teammitglieder rasieren – ein letztes Mal, bevor sie sich 30 Tage lang einen Schnauzbart wachsen lassen werden.

Der Schnauzbart (englisch: Moustache) ist das Wahrzeichen der Movember Foundation und zugleich eine Möglichkeit, sich für Männergesundheit einzusetzen. Weltweit lassen sich im November Männer Schnurrbärte wachsen und sammeln Spenden.

Elf ist die Zahl des Bayreuther Klinik-Movember-Teams. Es ist elf Mann stark. Wenn sie alle durchhalten, lassen die Sponsoren Ende November elf mal 100 Euro für ein Präventionsprojekt der Klinik für Urologie der Klinikum Bayreuth GmbH im Bereich Männergesundheit springen. Bei jedem, den es zu sehr juckt und der abspringt, verringert sich die Spendensumme um 100 Euro. „Wir sind aber sehr optimistisch, dass alle durchhalten“, sagt Team-Kapitän und Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Klinikum Bayreuth GmbH, Frank Schmälzle. „Vielen Dank an unsere Sponsoren – an den Freundeskreis der Klinikum Bayreuth GmbH, an den Friseur Salon Nussmann und an die Oberender AG.“

Seit 2003 hat „Movember“ mehr als 1.250 Projekte zur Männergesundheit auf der ganzen Welt finanziert, die die Gesundheitsforschung von Männern aufrüttelt und die Art und Weise, wie Gesundheitsdienste Männer erreichen und unterstützen, verändert. 2018 setzte sich die Movember-Gemeinde in 20 Ländern rund um den Globus für die Männergesundheit ein und sammelte durch das Wachstum von mehr als 32.0000 Schnurrbärten Spenden in Höhe von 65 Millionen Euro. Bis 2030 möchte die Movember Foundation die Zahl der Männer, die vorzeitig sterben, um ein Viertel reduzieren.