Um die Patientensicherheit noch weiter zu steigern, erhalten jetzt alle Patienten im Bayreuther Klinikum und der Klinik Hohe Warte ein Identifikationsarmband.

In beiden Betriebsstätten der Klinikum Bayreuth GmbH, Klinikum Bayreuth und Klinik Hohe Warte, erhalten ab September alle stationären Patienten ein Identifikations- armband. Die Armbänder tragen dazu bei, die Patientensicherheit noch weiter zu steigern. Auf dem Identifikationsarmband werden Name und Geburtsdatum der Patienten sowie die Fallnummer aufgedruckt. Zusätzlich erlaubt der aufgedruckte Barcode, diese Daten automatisch über einen Scanner in das Krankenhausinformationssystem einzulesen. So lassen sich die Patienten, insbesondere bei krankheits- oder sprachbedingten Verständigungsschwierigkeiten, eindeutig identifizieren und Verwechslungen können ausgeschlossen werden.

Nach einem Testlauf im Frühjahr hat man sich für ein System entschieden, welches für die Patienten einen hohen Tragekomfort bietet. Für die Einführung der Patientenidentifikationsarmbänder werden spezielle Software, Drucker und Scanner angeschafft und installiert. Alle Operationssäle werden mit den Scannern, die die Daten von den Patientenarmbändern ins Krankenhausinformationssystem einlesen können, ausgestattet. Insgesamt investiert die Klinikum Bayreuth GmbH damit rund 80 Tausend Euro in die Patientensicherheit.

Die Klinikum Bayreuth GmbH ist das einzige Krankenhaus der Maximalversorgung in Oberfranken und behandelt jedes Jahr rund 36.000 Patienten stationär.