Die Klinikum Bayreuth GmbH hat einen Kooperationsvertrag mit dem Sozialstift Bamberg geschlossen. Die Eckpunkte des Kooperationsvertrages sehen die Ausbildung von 16 Schülerinnen vor, die bei der Sozialstiftung Bamberg angestellt werden.

Während die theoretische Ausbildung über die Bamberger Akademie für Gesundheitsberufe erfolgt, findet die praktische Ausbildung am Bruderwald in Bamberg und für drei Hebammenschülerinnen am Klinikum Bayreuth statt. Für die Schülerinnen am Bayreuther Klinikum wird ein umfassendes Ausbildungsspektrum durch die Geburtshilfe im Perinatalzentrum mit etwa 1000 Geburten im Jahr gesichert. Das Perinatalzentrum zeichnet sich durch die enge Vernetzung aller Fachdisziplinen aus, die an einer Geburt beteiligt sind und ist zudem auf die Behandlung von Risikoschwangerschaften sowie Neu- und Frühgeborenen spezialisiert. Die Klinikum Bayreuth GmbH ist mit 285 Ausbildungsplätzen der größte Ausbildungsbetrieb in der Region. Durch die eigene Ausbildung von Hebammen im Klinikum Bayreuth möchte man die Absolventinnen an das Haus binden. Durch die Kooperation der beiden Häuser werden die Netzwerke im Gesundheitsbereich der Region weiter gestärkt. So zeigen sich Xaver Frauenknecht (erster von links), Vorstand der Sozialstiftung Bamberg, und sein Kollege Roland Ranftl (zweiter von links), Geschäftsführer der Klinikum Bayreuth GmbH, erfreut über die gelungene Kooperation zweier Interessenspartner. Sie ermögliche das Bewahren einer 200-jährigen Tradition ebenso wie die Erhaltung und den Ausbau von wichtigen Ausbildungsplätzen in Oberfranken.