Der Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie der Klinikum Bayreuth GmbH erhielt jetzt von der Universität Gießen den Professor-Titel verliehen. Zudem wurde er in die Leitlinienkommission der Deutschen Urologen berufen, um von Bayreuth aus

Die Klinikum Bayreuth GmbH hat einen Professor mehr. Der Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie, Privatdozent Dr. Claus Fischer, hat von der Universität Gießen diesen Titel für seine Leistungen in Wissenschaft und Lehre erhalten.
Nach seiner Habilitation wurde Professor Fischer vor sieben Jahren zum Chefarzt der Urologie am Krankenhaus Hohe Warte berufen. Seitdem hat er nicht nur die Urologische Klinik kontinuierlich aufgebaut, sondern zusätzlich wissenschaftliche Arbeiten publiziert und die Urologie in verschiedenen wissenschaftlichen und beruflichen Gremien vertreten. So hat ihn jetzt die Deutsche Gesellschaft für Urologie aus Düsseldorf mit der Koordination einer Leitlinie zum Nierentumor beauftragt. „Die Entwicklung einer Leitlinie zum Nierentumor ist für mich ein ganz besonderes Projekt, da ich mich schon sehr lange mit der Diagnostik und Therapie des Nierentumors beschäftige.“, erklärte Professor Fischer, der seit Anfang des Jahres auch stellvertretender Ärztlicher Direktor ist. Von Bayreuth aus wird dann dieses bundesweite Projekt organisiert werden, wobei namhafte Experten aus dem ganzen Land zusammenarbeiten werden. Professor Fischer engagiert sich zudem in anderen Institutionen seiner Fachgesellschaft. Er ist Mitglied im Vorstand des Arbeitskreises Onkologie, leitet den Arbeitskreis für Alternative und Umweltmedizin, ist Mitglied in der Rechtskommission, der Internetkommission und der Kommission für die neuen Abrechnungsformen im Krankenhaus. „Die Mitarbeit in der Europäischen und Amerikanischen Fachgesellschaft der Urologen ist neben den nationalen Gesellschaften wesentlich für die Weiterentwicklung in der Medizin.“, so Professor Fischer weiter. „Dadurch kann ich garantieren, dass unsere Patienten in Bayreuth immer nach den neuesten Erkenntnissen und Methoden behandelt werden. Das bin ich unseren Patienten und der Klinikum Bayreuth GmbH schuldig. Schließlich sind wir das einzige Krankenhaus der Maximalversorgung in Oberfranken und engagieren uns über die Routine hinaus auch in Wissenschaft und Forschung.