Im August berief der Aufsichtrat der Klinikum Bayreuth GmbH drei Kommissionen ein, die die Vorwürfe in den Bereichen Geburtshilfe und Kinderklinik, in der Frage der Beatmungen und der interventionellen kathetergestützten Aortenklappenimplantationen (TAVI) aufarbeiten. Die Kommissionen wurden mit internen und externen Fachexperten besetzt und haben ihre Arbeiten unverzüglich aufgenommen. Mit der Präsentation der Ergebnisse ist allerdings erst in einigen Wochen zu rechnen. Die Experten haben sich Zeit erbeten, um mit Umsicht und der gegebenen Sorgfalt alle Aspekte genau zu untersuchen. Für ihre Aufklärungsarbeit beziehen die Kommissionen aktuelle Studien oder Statistiken mit ein, für deren Recherche ein gewisser Aufwand erforderlich ist. Landrat Hermann Hübner, Aufsichtsratsvorsitzender der Klinikum Bayreuth GmbH, sagte dazu: „Wir wünschen uns eine schnelle Aufklärung, räumen den Kommissionen aber auch die Zeit ein, die sie dafür benötigen. Die Qualität der Ergebnisse hat oberste Priorität". Professor Dr. Klaus Henneking, Ärztlicher Direktor der Klinikum Bayreuth GmbH, und Geschäftsführer Dr. Joachim Haun stellten klar heraus, dass die Patientenversorgung in allen 25 Kliniken der Klinikum Bayreuth GmbH auf höchster Versorgungsstufe in vollem Umfang sichergestellt ist.