Hebammen der Klinikum Bayreuth GmbH häkeln, stricken und nähen

Eine Mütze für jedes Baby, das im Klinikum Bayreuth im Jahr 2016 zur Welt kommt, soll es werden – selbst gemacht von den Hebammen der Klinikum Bayreuth GmbH. Damit wird jede dieser Mützen ebenso einmalig sein wie das Kind, das sie erhält. Die Hebammen wünschen mit diesem Präsent allen Jungen und Mädchen, die 2016 unter ihren Händen geboren werden, einen behüteten Start ins Leben.

Die 18 Hebammen der Klinikum Bayreuth GmbH stricken, häkeln und nähen schon seit Wochen und Monaten. Rund 1.200 Kinder kommen jährlich im Klinikum Bayreuth zur Welt. Das heißt auch: Rund 1.200 Mützchen werden 2016 voraussichtlich verschenkt – die ersten davon vermutlich schon am Neujahrstag. „Wir sind fleißig dabei“, sagt Hebamme Barbara Engel, Pflegerische Leiterin im Kreißsaal der Klinikum Bayreuth GmbH. Mehr als 900 Mützchen sind bereits fertig, „auch, weil es außerhalb der Klinik ein paar fleißige Helfer gibt, die uns unterstützen.“ Am Ende wird jede Mütze individuell und handgefertigt sein – und ebenso einmalig, wie das Kind, das sie erhält.

Andenken und Wunsch zugleich

Entstanden ist die Aktion aus einer Idee und jeder Menge Eigeninitiative der Hebammen. „Es machen wirklich alle mit“, sagt Engel. „Wer nicht häkeln, nähen oder stricken kann, der hilft beim Anbringen der Labels.“ Denn natürlich wird jedes Mützchen mit einem kleinen Schriftzug versehen: Geboren mir Hilfe Bayreuther Hebammen. Ein Andenken soll es sein – und für einen behüteten Start ins Leben stehen.