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Von der Abteilung Logopädie/Sprachtherapie in den Betriebsstätten Klinikum und Klinik Hohe Warte werden stationäre Patienten und Patienten der Tageskliniken behandelt, die unter hirnorganisch bedingten Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen oder an Fazialisparesen, z.B. nach einem Schlaganfall leiden.

Logopädie

Klinikum Bayreuth

Leitung:
Bernd Simon, Logopäde  
  0921 400-3360
  0921 400-6609 
  bernd.simonklinikum-bayreuth.de

Klinik Hohe Warte

  0921 400-4654 oder 400-754654
  0921 400-4655 oder 400-754655
 sprachtherapieklinikum-bayreuth.de

Leitung:
Philipp Keune, MSc. Psychologie
 0921 400-751947
Sonja Horetzky, MSc. Klin. Linguistin
 0921 400-754654

Postanschrift

Logopädie
Klinikum Bayreuth
Preuschwitzer Str. 101
95445 Bayreuth

 



Logopädie
Klinik Hohe Warte
Hohe Warte 8
95445 Bayreuth

Wir bieten:

  • linguistisch fundierte Eingangs- und Verlaufsdiagnostik
  • Einzeltherapien (Dauer und Frequenz je nach den individuellen Fähigkeiten und der Belastbarkeit der Patienten)
  • kommunikationsorientierte Gruppentherapien
  • Angehörigenberatung
  • Vermittlung von Kontakten zu den Sozialpädagogen des Aphasiker-Zentrums Oberfranken, sowie zu weiterbehandelnden Logopäden/Linguisten

In beiden Betriebsstätten findet die Behandlung in einem multiprofessionellen Team, bestehend aus Ärzten, Pflegekräften, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sporttherapeuten, Logopäden, klinischen Linguisten, Neuropsychologen und Sozialpädagogen, statt.

Hohe Priorität hat für uns auch die Patienten- und Angehörigenberatung. Wir bieten gern die Möglichkeit Fragen zu stellen, sich auszutauschen, sowie Ratschläge und Hilfestellungen für den Alltag zu bekommen.

Indikationen für die logopädische Behandlung sind:

  • Störungen der Sprachverarbeitung (Aphasien)
  • Lese- und Schreibstörungen (Alexien und Agraphien)
  • Störungen der Artikulation, der Atmung und Stimmgebung (Dysarthrien bzw. Dysarthrophonien)
  • Störungen der Bewegungssteuerung beim Sprechen (Sprechapraxien)
  • Störungen der Steuerung der mimischen Muskulatur und/oder der Artikulationsmuskulatur, unabhängig vom Sprechen (bukkofaziale Apraxie)
  • kognitive Dysphasien
  • organische Stimmstörungen (Dysphonie)

In der Betriebsstätte Klinik Hohe Warte werden schwerpunktmäßig Patienten mit neurologischen Erkrankungen (Schädel-Hirn - Trauma, Schlaganfall, Hirnblutung, Multiple Sklerose, Parkinson etc.) sprachtherapeutisch behandelt. Unser Team ist auf der Stroke Unit, der neurologischen Frühreha (Phase B), den Akutstationen sowie der teilstationären Tagesklinik tätig. Zudem arbeiten wir konsiliarisch auf den Querschnittstationen.

In der Betriebsstätte Klinikum werden als zusätzlicher Schwerpunkt der logopädischen Tätigkeit, Patienten mit Schluckstörungen und mit Trachealkanülen behandelt. Darüber hinaus wird der Logopäde auch bei Patienten mit Stimmstörungen und bei Patienten mit kindlichen Sprach- und Sprechstörungen tätig. Das Altersspektrum der Behandlung, insbesondere bei Schluckstörungen, reicht von Säuglingen bis hin zu hochbetagten Menschen.

Unser Behandlungsziel ist es, für jeden Patienten, je nach Schweregrad der Störung, die bestmögliche Lebensqualität in den Bereichen Kommunikationsfähigkeit bzw. Nahrungsaufnahme zu erreichen.
Dies kann in einem Fall eine völlige Wiederherstellung der verbalen Kommunikationsfähigkeit und die Rückkehr in den bisherigen Beruf sein. In einem anderen Fall besteht das Behandlungsziel darin, mit dem Patienten Möglichkeiten zu erarbeiten, sich unter Nutzung aller Kommunikationskanäle (auch Gestik, Mimik etc.) verständlich zu machen und so die sprachlichen Defizite weitestgehend zu kompensieren.

Leistungsangebot

  • Umfassende klinische Schluckdiagnostik und individuelle Veranlassung einer videoendoskopischen Schluckdiagnostik. Dabei assistieren wir dem untersuchenden Arzt
  • Betreuung der Patienten mit Schluckstörungen bei der Nahrungsaufnahme
  • Abstimmung der individuellen Diätetik mit der Pflege und der Küche
  • Regelmäßige Anpassung der Kost an die sich verändernde Schluckfähigkeit
  • Beratung bei Einsatz von bzw. Umgang mit Trachealkanülen
  • Schulung des Personals, insbesondere hinsichtlich des Umgangs mit schluckgestörten Patienten
  • Angehörigenberatung

Ziel der Schlucktherapie ist es, die Fähigkeit der normalen Nahrungsaufnahme wiederherzustellen oder eine ausreichende orale Ernährung (mit eingeschränkten Nahrungskonsistenzen) zu ermöglichen.

Informationsbroschüren für Patienten und Angehörige mit Informationen zu ausgewählten Krankheitsbildern

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