Zum Tag der offenen Tür arbeiteten wir mit der Forschungsbörse Berlin zusammen. Als Gastdozent referierte Prof. Dr. Rainer Trinczek, Dekan der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie, Universität Erlangen, über die Bevölkerungsentwicklung.

Berufsfachschule für Krankenpflege
Dr.-Franz-Str. 3
95445 Bayreuth
 0921 - 1511690
 krankenpflegeschuleklinikum-bayreuth.de

Insgesamt verfügt die Berufsfachschule für Krankenpflege über 90 Ausbildungsplätze. Jährlich beginnen somit am 01. Oktober 30 Schüler und Schülerinnen hier ihre Ausbildung. In drei Jahren werden Sie dann zu examinierten Gesundheits- und Krankenpflegern und zu Gesundheits- und Krankenpflegerinnen ausgebildet und ins Berufsleben entlassen.

Die Schüler und Schülerinnen profitieren in den drei Jahren in Theorie und Praxis von erfahrenen Lehrkräften. Den theoretischen Unterricht teilen sich speziell ausgebildete Lehrkräfte und kompetente Fachdozenten. In der Pflegepraxis werden die Schüler und Schülerinnen von erfahrenen Praxisanleitern und Praxisanleiterinnen begleitet, die ihnen zeigen, wie sie die Theorie in der Praxis umsetzen können. Sie koordinieren, fördern, kontrollieren und beurteilen den Lernentwicklungsprozess der Schüler.

Die Berufsfachschule für Krankenpflege vereint Tradition mit moderner Ausbildung. Seit 1922 werden in Bayreuth Schülerinnen und Schüler in diesem Beruf ausgebildet. Ebenso wie der Beruf selbst, hat sich auch die Ausbildung kontinuierlich weiterentwickelt. Heute bieten wir in angemessenen Räumen einen praxisorientierten Unterricht auf dem neuesten Stand der Wissenschaft, umgesetzt mit modernen Lehr- und Lernmethoden sowie Medien.

Die Schule ist eine moderne Ausbildungsstätte, die seit 1922 besteht. Wir bieten angemessene Räumlichkeiten, moderne Medien und praxisorientierten Unterricht.

Pflege ist ein Kommunikations- und Berührungsberuf. Pflegerisches Wirken setzt auch eine geschickte, helfende Hand voraus.

Die Leitideen der Ausbildung sind folgende:

  • Pflege ist ein eigenständiger Beruf, der gegen Bezahlung ausgeübt wird.
  • Pflege beschäftigt sich mit kranken Menschen und erteilt gesundheitsfördernde Ratschläge.
  • Pflege schließt Vorbeugung und Wiedereingliederung ein, und berücksichtigt physische, psychische und soziale Aktivitäten eines Menschen.
  • Die Ausübung der Pflege beinhaltet pflegewissenschaftliche Erkenntnisse und Erkenntnisse von Bezugswissenschaften, wie z. B. der Psychologie und Medizin.
  • Pflege ist zuständig für die Einschätzung der Pflegebedürftigkeit eines Menschen sowie für die Planung, Durchführung und Bewertung des Pflegeerfolgs.
  • Pflege als Berufsstand verantwortet die Ausbildung von Pflegepersonal und die eigene Fort- und Weiterbildung.
  • Die Ausübung der Pflege erfolgt in Zusammenarbeit mit anderen Berufen des Gesundheitswesens.

Hohes Berufsansehen

Hohes Berufsansehen Der Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegerin und des Gesundheits- und Krankenpflegers rangiert im Ansehen der Bevölkerung ganz oben. Laut einer für das Magazin Readers Digest erstellten Umfrage bezeichnen 92 Prozent der deutschen Bevölkerung ihr Vertrauen in Gesundheits- und Krankenpfleger als "sehr hoch" oder "ziemlich hoch". Damit belegen die Pflegekräfte gemeinsam mit den Flugzeugpiloten den zweiten Platz auf der Vertrauensskala. Übertroffen werden diese nur noch von den Berufsfeuerwehrleuten, denen 94 Prozent sehr hohes oder ziemlich hohes Vertrauen entgegenbringen. Auf Platz drei folgen die Apotheker mit 87 Prozent. Deutschlands Ärzte belegen mit 84 Prozent den vierten Platz. Readers Digest hatte für die "European Trusted Brands 2010" mehr als 23000 europäische Leser befragt, davon allein 9000 in Deutschland. Es ist die aktuell größte europaweite Verbraucheruntersuchung.

Diese Information stammt aus der Fachzeitschrift "Die Schwester Der Pfleger", 49. Jg., Heft 4/2010, S. 316.

Ansprechpartner

 Marianne Banse

Marianne Banse
Ärztin

Dozentin für Anatomie, Physiologie und Krankheitslehre

 Monika Emmerich

Monika Emmerich
Gesundheits- und Krankenpflegerin

Studentin der Berufspädagogik Fachrichtung Pflege
Klassenleiterin
Zuständig für berufskundliche Vorträge

0921 15116912

E-Mail schreiben

 Beate Hoche

Beate Hoche
Gesundheits- und Krankenpflegerin

Fachschwester für Anästhesie und Intensivmedizin
Praxisanleiterin
Gesundheits- und Pflegepädagogin (B.A.), Klassenleiterin
z. Zt. Studierende im Masterstudiengang Angewandte Bildungswissenschaften
Zuständig für berufskundliche Vorträge und Lehrplanentwicklung

0921 15116911

E-Mail schreiben

 Stefan Höfer

Stefan Höfer
Stellvertetender Schulleiter

Diplompflegepädagoge (FH)
Fachpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin
Z. Zt. Studierender im Masterstudiengang Pflegewissenschaft/Pflegemanagement
Klassenleiter
Zuständig für Lehrplanentwicklung, Pilotstationen (Schulstationen) und berufskundliche Vorträge

0921 15116912

E-Mail schreiben

 Doris Huber-Kolb

Doris Huber-Kolb
MSC Gesundheits- und Pflegepädagogik
Lerncoach / Lernpädagogin
Fachschwester für Anästhesie und Intensivmedizin
Praxisanleiterin
Klassenleiterin
Zuständig für die Betreuung des Seminars "Sterben, Tod, Trauer und Angehörigenbetreuung", für die Gestaltung des Boys'Day, für berufskundliche Vorträge
Betreuerin der Studierenden "Pflege Dual"

0921 15116913

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 Karl-Heinz Kristel

Karl-Heinz Kristel
Schulleitung

Lehrer für Pflegeberufe
Fachpfleger für internistische Intensivmedizin
Autor von Fachbüchern und verschiedenen Fachbeiträgen

0921 1511-6910
0921 1511-6929

E-Mail schreiben

 Birgit Lauterbach

Birgit Lauterbach
Zweite stellvertretende Schulleiterin
Lehrerin für Pflegeberufe
Klassenleiterin
Zertifizierte MH Kinästhetics
Grundkurs Trainerin in der Pflege

Zuständig für Stundenplanung, schulische EDV-System-Administration, Lernbegleitbuch

E-Mail schreiben

 Anja Meinunger

Anja Meinunger
Praxisanleiterin

Leiterin der freigestellten hauptberuflichen Praxisanleiter
Fachschwester für Anästhesie und Intensivmedizin
Zuständig für das Schüler-Lernbegleitbuch

0921 15116913
0151 11354059

 Karola Ramming

Karola Ramming
Sekretariat

0921 1511690
0921 15116929

E-Mail schreiben

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Zulassungsvoraussetzungen

Um für die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger oder zur Gesundheits- und Krankenpflegerin zugelassen zu werden, müssen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Vollendung des 16. Lebensjahres
  • Gesundheitliche Eignung (psychische und physische Stabilität)
  • Schulbildung:

    1. Realschulabschluss bzw. eine gleichwertige abgeschlossene Schulbildung oder
    2. Hauptschulabschluss bzw. eine gleichwertige abgeschlossene Schulbildung zusammen mit erfolgreich abgeschlossener
      a) Berufsausbildung von mindestens 2-jähriger Dauer oder
      b) eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in der Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe

Was muss eine Bewerbung enthalten?

  1. Bewerbungsschreiben
  2. Online-Bewerbung oder den ausgefüllten Bewerbungsbogen
  3. tabellarischen Lebenslauf
  4. Kopie des letzten Schul- bzw. Abschlusszeugnisses
  5. ggf. Nachweis der abgeschlossenen Berufsausbildung Zeugnisse und Nachweise aller bisherigen Tätigkeiten (z.B. Praktika)

Wenn Sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden, dann geben Sie uns bitte aussagekräftige Auskunft über Ihre

  • Motivation (nachvollziehbare Begründung)
  • Vorstellungen vom Pflegeberuf und von der Ausbildung (Berufsbild, Umgang mit Belastungssituationen, Aspekte der Schülerrolle, Unterrichtsfächer, praktische Ausbildung)
  • Sozialen und personalen Fähigkeiten (Beziehungs-, Kommunikations- und Berührungsfähigkeit, Kritik-, Team- und Lernfähigkeit, Toleranz, ethische Grundhaltung gegenüber Menschen)

Bewerbungsschluss: Bewerbungsschluss für den Ausbildungsbeginn im Oktober ist jeweils der 28.02. des gleichen Jahres

Online-Bewerbung

In beiden Betriebsstätten der Klinikum Bayreuth GmbH, Klinikum Bayreuth und Klinik Hohe Warte, sind Praxisanleiter für die Krankenpflegehilfeschüler und Krankenpflegeschüler im Einsatz. Nach den gesetzlichen Bestimmungen haben die Praxisanleiter eine spezielle pädagogische und fachliche Qualifikation durchlaufen. Auf allen Stationen und in allen Fachbereichen finden die Schüler bei Ihren praktischen Einsätzen kompetente Ansprechpartner. Die hauptberuflich freigestellten Praxisanleiter

  • unterstützen und ergänzen die Praxisanleiter auf Station
  • bilden ein Bindeglied zwischen Station und Schule und
  • stärken und vermitteln pflegerische Grundlagen für die Auszubildenden.

Anja Meinunger

Leiterin der hauptberuflich freigestellten Praxisanleiter

Nach zwei Jahren als allein tätige hauptberufliche Praxisanleiterin bin ich sehr froh, ein so starkes Team an der Seite zu haben. Auch ich war Schülerin zwei unserer Praxisanleiter!

Mit unseren freigestellten Praxisanleitern können wir sehr viel speziellere Anleitungssituationen schaffen, als es bisher möglich war.

Wir möchten Ihnen ein positiver Rückenwind für Ihre praktische Ausbildung sein und damit zum guten Gelingen Ihrer Ausbildung beitragen.

Claudia Blodau

Ich bin Fachkrankenschwester für Intensivpflege und habe über 20 Jahren lang auf der anästhesiologischen Intensivstation gearbeitet. Während dieser Zeit betreute ich zehn Jahre als Praxisanleiterin die Teilnehmer der Fachweiterbildung. Nun bin ich seit zwei Jahren als freigestellte Praxisanleiterin tätig.

Für mich ist der Praxisanleiter die Brücke zwischen Theorie und Praxis. Ich will die Schüler auf diesem Weg begleiten, beraten und ermutigen.

Zu betreuende Stationen: 18, 21, 33, 34, 55

Heidrun Fiebinger

Seit 22 Jahren bin ich in der Gesundheits- und Krankenpflege tätig, neun Jahre davon auf der Dermatologie und Geriatrie.

Mein Ziel ist es, Euch Freude am Beruf zu vermitteln und Euch erfolgreich bis zum Examen zu begleiten!

Zu betreuende Stationen: 15, 22, 23, 24, 25, 35

Marion Ganzleben

Mit meinen bereits 25 Jahren Berufserfahrung habe ich mich jetzt für die Praxisanleitung entschieden.

Ich freue mich darauf, nicht nur meine Erfahrung mit den Auszubildenden zu teilen, sondern sie auch auf ihrem Ausbildungsweg mit Herz und Verstand zu begleiten.

Zu betreuende Stationen:  12b, 14, 17, 24, 25, 51

Bianka Haberkorn

Ich arbeite seit 16 Jahren im Klinikum, davon 11 Jahre in der Klinik Hohe Warte. Seit 2007 bin ich auf der neurolologischen Intensivstation beschäftigt.

Mein Anliegen ist es, den Auszubildenden dabei behilflich zu sein, die gelernte Theorie praxisbezogen und patientenorientiert umzusetzen.

Zu betreuende Stationen: 1, 2a/b, 4a, 6a/b, 8

Melanie Harz

Ich arbeite arbeite als Fachkrankenschwester im OP der Hohen Warte und bin dort auch für die Praxisanleitung zuständig. Seit meiner Ausbildung 1998 bin ich am Klinikum Bayreuth tätig.

Mir macht es Spaß, Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln und dadurch die Selbständigkeit und Eigenverantwortung der Schüler zu fördern.

Zu betreuende Stationen: 7a

Jürgen Jöbstel

Ich bin seit 1990 als Gesundheits- und Krankenpfleger im Klinikum tätig, zuletzt 15 Jahre auf der Station 12a (Chirurgie). In der Schüleranleitung engagiere ich mich seit 1995. 2006 habe ich den Praxisanleiterkurs absolviert.

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und möchte meine Kenntnisse weitergeben.

Zu betreuende Stationen: 11, 12a, 12b, 14, 34

Leonie Korda

Seit 2000 arbeite ich auf der Station 51 (Herzchirurgie / Kardiologie) und betreue seit 2007 als Praxisanleiterin die Schüler unserer Station.

Um nicht aus der Übung zu kommen, arbeite ich weiterhin zu 50% auf Station und freue mich auf eine intensive praktische Begleitung unserer Auszubildenden.

Zu betreuende Stationen: 23, 24, 33, 51, 55

Bianca Popp

1998 habe ich meine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin am Klinikum Bayreuth absolviert. Nach zwei Jahren Erfahrung auf der Station 11 (Chirurgie) arbeite ich seitdem auf der Station 51 (Herzchirurgie / Kardiologie). Seit 1998 bin ich in der Praxisanleitung tätig.

Ich freue mich mit Spaß an der Arbeit, die Auszubildenden zu begleiten.

Zu betreuende Stationen: 11, 12a, 32, 51

Andreas Reichl

Ich bin auf der Station 18 als Fachpfleger tätig. Als Praxisanleiter und Lehrrettungsassistent betreue ich die Praktikanten, Schüler und Fachweiterbildungsteilnehmer.

Auch ich freue mich auf die Möglichkeit, Arbeitsweisen und Wissen in ruhiger Atmosphäre auszutauschen.

Zu betreuende Stationen: 8, 18, 23, 28

Heidi Sachs

Ich arbeite seit 25 Jahren auf der Station 1 (neurologische Intensivstation) und bin dort seit 1998 Praxisanleiterin.

Ich möchte den Schülern gerne vermitteln, dass man auch nach einem viertel Jahrhundert noch Spaß an der Arbeit haben kann.

Zu betreuende Stationen: 1, 2a/b, 4a, 6a/b, 10

Klara Schober

Als gelernte Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin habe ich bis 2014 im Klinikum auf der Station 41/42 gearbeitet und mich 2013 zur Praxisanleiterin weitergebildet. Die Arbeit mit den Auszubildenden hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich ein Studium der Berufspädagogik begonnen habe.

Mir liegt es sehr am Herzen, die Auszubildenden in ihrer praktischen Ausbildung zu unterstützen und zu begleiten. Wie wichtig das ist, habe ich während meiner eigenen Ausbildung immer wieder gemerkt.

Zu betreuende Stationen: 41, 42, 43

Elisabeth Wich

Seit meinem Examen 1997 arbeite ich gern auf der Station 33. Die Frauenheilkunde wurde in den vielen Jahren zu meinem Fachbereich in der Theorie und Praxis.

Mit dem Zitat "Erfahrung ist der beste Lehrmeister" möchte ich dich in deiner Ausbildung begleiten!

Zu betreuende Stationen: 33

Fort- und Weiterbildung im Pflegeberuf

In der Gesundheits- und Krankenpflege gibt es vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Fortbildung

Die Fortbildungsmöglichkeiten unterstützen das lebenslange Lernen. Diese beziehen sich auf den Erwerb von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, um die anspruchsvollen beruflichen Aufgaben kompetent bewältigen zu können. In der Regel ist damit keine berufliche Höherqualifizierung im Sinne einer tariflichen Höhergruppierung verbunden.

Weiterbildung

Die Weiterbildung kennzeichnet den Erwerb von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die eine höher qualifizierte berufliche Aufgabe zum Ziel hat. Die Weiterbildung endet mit einer Abschlussprüfung. In der Regel erfolgt eine tarifliche Höhergruppierung.

Beispiele einer Fachweiterbildung:

  • Intensivpflege, Anästesiepflege
  • OP-Pflege
  • Dialysepflege
  • Enterostomatherapie
  • Ambulante-häusliche Pflege
  • Hygienefachpflege
  • Palliativpflege
  • Psychiatrische Pflege
  • Rehabilitative Pflege
  • Krebskrankenpflege
  • Geriatrische Pflege

Studium

Verschiedene Fachhochschulen und Universitäten bieten Studiengänge in Pflegepädagogik, Pflegemanagement und Pflegewissenschaft an. Je nach Angebot sind die Studiengänge in Vollzeit oder berufsbegleitend absolvierbar.

Wirkungsfelder in der Pflegepädagogik

  • Lehrkraft an Pflegeschule, Weiterbildungseinrichtung oder Hochschule
  • Praxisanleiter/in
  • Lehrkraft in der innerbetrieblichen Fort- und Weiterbildung etc.

Wirkungsfelder im Pflegemanagement

  • Pflegedienstleitung, Abteilungsleitung
  • Stationsleitung
  • Qualitätsmanagement etc.

Der Unterricht erfolgt in Blockform und an Einzelschultagen. Die Praxiseinssätze absolvieren die Schüler und Schülerinnen am Klinikum und am Krankenhaus Hohe Warte.

Das Lehren und Lernen ist fächerübergreifend, handlungsrelevant und problemlösend ausgerichtet. Die Schüler und Schülerinnen erarbeiten selbständig in Gruppen- und Projektarbeiten Aufgabenstellungen unter Moderation und Beratung der Lehrkraft. Die Lernenden bringen persönliche Erfahrungen, vielfältige Ideen und Wissen ein. Sie sammeln neue Informationen, setzen Ziele, suchen und wählen eine Lösung. Die erworbenen Kenntnisse verknüpfen sie mit praktischen Übungen, überprüfen und bewerten ihren Lernerfolg selbst. Das selbständige und eigenverantwortliche Lernen soll dazu befähigen, schrittweise in täglich neuen Pflegesituationen kompetent und patientengerecht zu handeln.

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung ist in drei Teile gegliedert:

  1. praktische Prüfung am Krankenbett
  2. schriftliche Prüfung (drei Tage)
  3. mündliche Prüfung 

Die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. zum Gesundheits- und Krankenpfleger ist in den Ländern der EU anerkannt.

Die Berufsfachschulen für Kranken- und Kinderkrankenpflege möchten die Ausbildung finanziell und ideell unterstützen. Aus diesem Grund wurde der Förderkreis "Vereint Lernen und Pflegen e.V." gegründet.

Siehe dazu: www.verlepe.de

Positives Feedback und zuversichtliche Berufsanfänger

Praxisanleiter organisiert Einführungstage für Berufsneulinge in der Krankenpflege

Frisch von der Schule, rein ins Berufsleben - das ist nicht immer einfach. In drei Jahren werden die Schüler der Berufsfachschule für Krankenpflege ihre praktische Ausbildung im Klinikum Bayreuth und in der Klinik Hohe Warte absolvieren. Oft ein Sprung ins kalte Wasser.

Gemeinsam springt es sich besser, dachten sich die Praxisanleiter und organisieren für die Berufsanfänger Einführungstage - eine gute Erfahrung für beide Seiten. Die Idee: Noch vor dem eigentlichen Start ins Berufsleben geben die Praxisanleiter den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, an zwei Tagen in kleinen Gruppen ihre erste Einsatzstelle näher kennen zu lernen, um ihnen so den Start ins Berufsleben zu erleichtern.

Am Anfang steht das gegenseitige Kennenlernen. Die Praxisanleiter stellten sich vor, sprechen mit den Schülerinnen und Schülern über ihre Erwartungen und führen sie durch das Haus. Anschließend gehen die Neulinge direkt auf die ihnen zugeteilte Station, wo sie der jeweiligen Stationsleitung und den Praxisanleitern vorgestellt werden - in der kommenden Zeit ihre wichtigsten Ansprechpartner.

Dort nutzen die Schüler den Vormittag, um die Räumlichkeiten zu erkunden und erfahren, welche Krankheitsbilder die Patienten auf dieser Station meistens vorweisen. Einige Schüler dürfen auch gleich richtig Hand anlegen: Sie helfen beim Lagern und Betten oder holen Patienten nach einer Operation ab.

Am Nachmittag des ersten Tages und am kompletten zweiten Tag arbeiten die Praxisanleiter mit den Schülern praktische Vorgehensweisen durch, die sie im Berufsalltag immer wieder brauchen werden, z. B. das Ermitteln der Vitalwerte. Auch Pflegesituationen wie die Ganzkörperwaschung bei Patienten, deren Mundpflege oder die Essenseingabe durften die Schüler unter Anleitung ausführen - zur Übung erst einmal an ihren Mitschülern. So sammelten sie gleichzeitig Erfahrungen, wie es sich anfühlt, als Patient auf diese Hilfe angewiesen zu sein - was nicht immer angenehm ist. Schüler und Praxisanleiter testen außerdem Pflegeprodukte, Nahrungsergänzungsmittel und Produkte zur Mundpflege - natürlich mit Spaßfaktor.

Nach den zwei Einfürhtungstagen sind unsere neuen "Kollegen" gut vorbereitet und sehen zuverfsichtlich ihrem ersten Arbeitstag an der Front entgegen. Und zum Schluss heisst es immer: "Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie bitte ihre ... Praxisanleiter!"

Heidi Sachs, Praxisanleiterin

Mit dem Projekt „Schüler leiten eine Station“ üben die Schülerinnen und Schüler der Gesundheits- und Krankenpflege Verantwortung zu übernehmen. Dabei gewinnen sie mehr Routine und Sicherheit bei der Patientenversorgung. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr führen die Lehrer gemeinsam mit den Praxisanleitern und Stationsteams die Projekttage im unterschiedlichen Umfang durch.


 

 

2017 Das Projekt startet: Schüler leiten eine Station

Vom 27. Februar bis 10. März organisieren die Schülerinnen und Schüler des Examenskurses der Krankenpflegeschule alle Abläufe und Pflegemaßnahmen auf der Station 51 im Klinikum Bayreuth. Dieses Projekt bereitet die angehenden Pflegekräfte sehr praxisnah auf ihren künftigen Berufsalltag vor.

Die 32 Schülerinnen und Schüler des Examenskurses, Lehrer der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege, Praxisanleiter, Pflegekräfte und Ärzte der Station 51 bereiten sich gemeinsam auf das Projekt "Schüler leiten eine Station" vor.

Aufregung ist zu spüren, nicht nur bei den Schülern der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege, sondern auch bei den Pflegekräften der Station 51. Denn sie lassen sich das Ruder aus der Hand nehmen und übergeben für zwei Wochen ihre Station den 32 Schülern des dritten Ausbildungsjahres. „Nicht ganz“, sagt Projektleiterin Beate Hoche, „die Pflegekräfte der Station 51 und Praxisanleiter bleiben im Hintergrund. Sie sind rund um die Uhr vor Ort und bei Fragen immer ansprechbar.“

Mit dem Projekt „Schüler leiten eine Station“ lernen die Schüler des dritten Ausbildungsjahrgangs bereits jetzt die Verantwortung kennen, die sie nach ihrem erfolgreichen Examen in einigen Monaten tragen. „Das Projekt erleichtert den Schülern den beruflichen Einstieg. Sie werden selbstbewusster und sicherer in ihrem Handeln“, berichtet Hoche aus ihren Erfahrungen der vergangenen Jahre.

Die Schüler übernehmen dabei den gesamten Stationsbetrieb. Sie bereiten die Visiten vor und arbeiten sie aus, nehmen Patienten auf und entlassen sie, organisieren und führen alle Pflegemaßnahmen durch, bereiten Patienten auf Operationen vor, fordern Laborauswertungen oder Röntgenbilder an.

Bevor es aber losgeht, weisen die Pflegekräfte der Station 51 die Schülerinnen und Schüler in alle Abläufe genau ein. Sie lernen die Überwachungseinheit und die technischen Geräte zu bedienen, machen sich mit allen Räumlichkeiten der Stationen vertraut, trainieren die Handgriffe in Notfallsituationen und haben zusätzliche Unterrichtseinheiten zu den speziellen Krankheitsbilder und Pflegemaßnahmen auf der Station.

Vanessa Eckert leitet als Stationsleiterin das Schülerteam in der Projektwochen: „Wir freuen uns schon auf die Projektwochen und haben natürlich auch einen gewissen Respekt vor den Aufgaben.“ Den Dienstplan für alle drei Schichten hat sie bereits gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Stefanie Franik erstellt, sodass es am Montag, 27. Februar, um 6 Uhr losgehen kann.

Ästhetische Bildung und Fitness

Was spielt sich denn bei Euch hier ab? Diese Frage stellten neugierige Lehrerinnen und Lehrer von Krankenpflegeschulen aus dem Bezirk Oberfranken bei einer Tagung an unserer Schule. Die Antwort: Die Schülerinnen und Schüler erproben die Schall- und Trittschalldämmung des Schulgebäudes, sie tanzen und treiben Sport. Die Neugierde war geweckt und die Lehrkräfte fragten munter drauf los. Gerne informierten wir über die Hintergründe des Sport- und Tanzunterrichts.

Seit dem Schuljahr 2009/2010 bieten wir in der Ausbildung gesundheitsfördernden Tanz und Sport an. Den Schülerinnen und Schülern ist freigestellt, zwischen den beiden Angeboten des Wahlpflichtunterrichts zu wählen.

Die pflegerische Arbeit auf den Stationen verlangt viel einseitige Beweglichkeit ab. Die Schüler/innen sind zum Einen sehr viel auf den Beinen, zum Anderen wird der Rücken durch die Pflege bettlägeriger Patienten sehr stark beansprucht. Schichtdienst, hohe Arbeitsdichte und seelische Beanspruchung durch die Betreuung Schwerkranker, erfordern bereits während der Ausbildung wirksame Strategien der Selbstpflege. Sport und Tanz nehmen unsere Schüler/innen mit großer Begeisterung als effektive Möglichkeiten der Selbstpflege wahr. Dieser Unterricht erfolgt während der Block-Unterrichtszeiten in den drei Ausbildungsjahren.

Tanzunterricht

Tanz begreifen wir als einen Beitrag der ästhetischen Bildung und als eine pädagogische Möglichkeit, die kreative Prozesse anregt und Lernprozesse fördert. Unter dem Blickwinkel von Sport dient Tanz der körperlichen Ertüchtigung und fördert Muskelaufbau, Motorik, Koordination und Gleichgewichtssinn. Das Erlernen, Planen und Umsetzen vielschichtiger Bewegungsabläufe bildet Selbstvertrauen und unterstützt ein gesundes Verhältnis zum eigenen Körper. Die Schüler/innen führen auf Musik Körperbewegungen aus, mit denen sie Gefühle ausdrücken. Der Unterricht macht den Lernenden bewusst, dass Tanz unter dem Aspekt von Brauchtum, Ritual, darstellende Kunst und Therapieform viele Facetten aufweist. Junge Menschen werden bei der Hand genommen. Tanz vermittelt ein Gefühl von Zugehörigkeit. Musik und Bewegung schulen das Rhythmusgefühl. Durch Tanz werden unter anderem Schlüsselqualifikationen wie Reflexions-, Kommunikations- und Teamfähigkeit gefördert.

Der Tanzunterricht umfasst Einzel-, Paar- und Gruppentanz. Tanzlehrerin Claudia Schmidt geht gern auf die Wünsche der Schüler/innen ein. Das Repertoire der Grundtänze bezieht sich auf Discofox, Foxtrott, Bluesfox und Walzer. Etwas schweißtreibender ist das Fitness-Dancing mit Jazzdance, Afro-Jazz, Modern-Dance und Hip Hop. Bei Interesse wird auch Steptanz inszeniert.

6. Bayreuther Tag der Krankenpflege

Dienstag, 04.07.2016, 10.00 bis 16.30

Namhafte Referenten befassen sich am 6. Bayreuther Tag der Krankenpflege mit den Themen

  • Zukunftsmodell "Schulstation und Pflegeentwicklung"?
  • Keimzellen für Pflegeinnovation

Veranstaltungsort:

DAS ZENTRUM
Europasaal
Äußere Badstraße 7a
95448 Bayreuth

5. Bayreuther Tag der Krankenpflege

Dienstag, 23.06. 2015, 10.00 bis 16.30

Namhafte Referenten und Schüler/innen befassen sich am 5. Bayreuther Tag der Krankenpflege mit dem Thema

  • Lernort "Schulstation"
  • Wie wird Pflege ein Magnetberuf?

Veranstaltungsort:

DAS ZENTRUM
Europasaal
Äußere Badstraße 7a
95448 Bayreuth

4. Bayreuther Tag der Krankenpflege Do., 16.05.2013

Thema "Baustelle Schüleranleitung" tip top präsentiert

"Der Bayreuther Tag der Krankenpflege bietet Niveau. Das, was hier präsentiert wird, schaffen oft nicht einmal professionelle Veranstalter bei ähnlichen Kongressen." Diese Worte sprach Stefanie Schlieben, Referentin der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, zum Schluss des 4. Bayreuther Tages der Krankenpflege. Die Referenten und die Schüler des Kurses 2011/2014 zeigten ein anspruchsvolles Programm mit einer absolut prickelnden musikalischen Umrahmung. Schüler und Experten referierten in sehr informativen Vorträgen, verdeutlichten das Thema in spannenden Theatereinlagen, ins Auge springenden Filmsequenzen und in einer pointierten Podiumsdiskussion. Das Tüpfelchen auf das "i" setzten die Schüler des Kurses 2011/2014 mit ihren musikalischen, sängerischen und tänzerischen Einlagen. Steven Pfaffenberger moderierte wieder gekonnt bei dieser Veranstaltung.

"Baustelle Schüleranleitung" lautete das diesjährige Thema. Die Sitzplätze in der Stadthalle Bayreuth, Kleines Haus, waren bis auf den letzten Stuhl besetzt. Beeindruckt vom großen Besucherandrang zeigte sich auch der Schirmherr der Veranstaltung, Landrat Hermann Hübner, der zur Zeit auch Aufsichtsratsvorsitzender der Klinikum Bayreuth GmbH ist. Der Landrat lobte die Schüler des Kurses 2011/2014, die mit Karl Heinz Kristel, dem Leiter der Krankenpflegeschule, diesen Kongress organisierten, ideenreich und kreativ gestalteten. Hübner hob in seiner Ansprache hervor, dass die praktische Ausbildung im Pflegeberuf verbessert werden muss. Eine schülergerechte Ausbildung gilt als ein Zeichen der Wertschätzung. Überhaupt verdient der Pflegeberuf mehr Anerkennung und Wertschätzung.

Profilierte Vorträge

Den Auftakt der Vortragsserie unternahm Stefanie Schlieben aus München. Sie stellte heraus, dass aufgrund der Bevölkerungsentwicklung und des Fachkräftemangels nur die Krankenhäuser positive Zukunftschancen haben, die für eine gute Arbeitsatmosphäre und Gestaltungsspielraum im Beruf sorgen. Franziska Schleicher vom Kurs 2011/2014 betonte, dass sie zu Beginn ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin recht bald erfahren musste, dass es sich hier nicht um einen Aufenthalt auf einem Ponyhof handelt. Martin Hermann, Schüler im Kurs 2010/2013, forderte eine Verlagerung von fachpraktischem Unterricht vom Klassenzimmer auf die Station und in eine Lernwerkstatt. Eine wirklich praxisnahe Vorbereitung auf den Beruf und auf das praktische Examen kann seiner Meinung nach nur auf Pilotstationen erfolgen. Zudem müssten Schülermentoren und Vollzeitpraxisanleiter eingesetzt werden. Versiert analysierten die Schüler Dennis Elbe, Martina Lischke und Elisabeth Reichel das Thema "Theorie und Praxis - zwei (un)vereinbare Wesen". In ihrem Vortrag mit Rollenspiel und Filmsequenzen unterbreiteten sie durchdachte Lösungsvorschläge.

Die Pädagogin Silvia Spitzl vom Bezirkskrankenhaus Bayreuth stellte das kooperative Miteinander zwischen Praxisanleiter und Schüler in den Vordergrund ihres Vortrags. Die Anleitung ist auf die Stärken des Schülers ausgerichtet und schwierige Situationen im Team werden gemeinsam gemeistert. Darüber hinaus setzt Anleitung eine offene Kommunikation in einer angstfreien Atmosphäre voraus. Herbert Krammer aus Passau referierte über "Selbstbestimmte Information und Kommunikation: neue Wege der Prozessoptimierung zwischen den Akteuren und Lernorten in der Pflege". Petra Hundt, Pflegepädagogin an der Staatlichen Berufsfachschule für Krankenpflege am Universitätsklinikum Erlangen, stellte das sogenannte Lerntagebuch ihrer Schule vor, das als ein Werkzeug für die Anleitung gilt.

Diplomkaufmann Dr. Joachim Haun, Leiter Organisaton, Personalbedarf und Personalcontrolling vom Klinikum Bayreuth ermutigte die Zuhörer nachdrücklich, sich den Anforderungen der Zeit zu stellen und sich weiterzuentwickeln. Sein Thema lautete "Schüleranleitung - von der zugigen Baustelle zum festen Haus". Haun stellte klar, dass Ausbildung immer eine Baustelle darstellt. Voraussetzung ist, dass die fundamentalen Rahmenbedingungen solide geschaffen und darauf aufbauend die Ausbildungsbelange den Erfordernissen der Zeit und den Bedürfnissen von Patienten und Schülern angepasst werden.

Den 4. Bayreuther Tag der Krankenpflege rundete eine Podiumsdiskussion ab. Dem Moderator Steven Pfaffenberger standen Dr. Joachim Haun, Stefanie Schlieben, Martina Schulz (Leitende Regierungsschuldirektorin von der Regierung von Oberfranken) und die beiden Schüler Martina Lischke und Dominik Bauer Rede und Antwort. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Zukunft der Pflege(ausbildung) mit den stark gestiegenen Anforderungen nur mit den "jungen Wilden" als Ideenmotor gestaltet werden kann.

Der Gangnam Style, aufgeführt von der Chor- und Tanzgruppe des Kurses 2011/2014, beim 4. Bayreuther Tag der Krankenpflege im Kleinen Haus der Stadthalle Bayreuth.

Schüler leiten eine Station

Vom 27. Februar bis 10. März organisieren die Schülerinnen und Schüler des Examenskurses der Krankenpflegeschule alle Abläufe und Pflegemaßnahmen auf...

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Pflegenachwuchs

Die Berufsfachschule für Krankenpflege der Klinikum Bayreuth GmbH begrüßte 24 junge Frauen und neun Männer zum neuen Ausbildungsjahr. Neben dem...

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