Herzlich willkommen in der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe

Die Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe wurde im Jahr 2013 gegründet und startete im August mit dem ersten Kurs. Junge Menschen, die ihre Schulausbildung beendet haben, aber auch Quereinsteiger oder Menschen, die sich beruflich neu orientieren wollen, können sich um einen Ausbildungsplatz zur Pflegefachhelferin oder zum Pflegefachhelfer in der Krankenpflege bewerben. Bewerbungsschluss ist jeweils am 28.02.

Die Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe der Klinikum Bayreuth GmbH befindet sich in
95445 Bayreuth
Dr.-Franz-Str. 3

Mehr Informationen bekommen Sie unter
 0921 1511-690
 krankenpflegehilfeschule@klinikum-bayreuth.de

Seit dem 9. Juni 2015 sind wir ein zertifizierter Ausbildungsbetrieb und nehmen auch Bildungsgutscheine an.

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 Stefan Höfer

Stefan Höfer
Stellvertetender Schulleiter

MSc Pflegewissenschaft/Pflegemanagement
Diplompflegepädagoge (FH)
Fachpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin
Klassenleiter
Zuständig für Lehrplanentwicklung, Pilotstationen (Schulstationen) und berufskundliche Vorträge

0921 15116912

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 Karl-Heinz Kristel

Karl-Heinz Kristel
Schulleitung

Lehrer für Pflegeberufe
Fachpfleger für internistische Intensivmedizin
Autor von Fachbüchern und verschiedenen Fachbeiträgen

0921 1511-6910
0921 1511-6929

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 Birgit Lauterbach

Birgit Lauterbach
Zweite stellvertretende Schulleiterin
Lehrerin für Pflegeberufe
Klassenleiterin
Zertifizierte MH Kinästhetics
Grundkurs Trainerin in der Pflege

Zuständig für Stundenplanung, schulische EDV-System-Administration, Lernbegleitbuch

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Dr. Elisabeth Petzold-Dorn

Dr. Elisabeth Petzold-Dorn
Diplombiologin
Diplomtheologin

 Mehriye Sertkol

Mehriye Sertkol
Lehrkraft

Klassenlehrerin, Gesundheits- und Krankenpflegerin
Diplombiochemikerin

0921 1511-6918

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Anja Meinunger

Leiterin der hauptberuflich freigestellten Praxisanleiter

Mit den freigestellten Praxisanleitern besteht einmal mehr die Möglicheit, sehr viel speziellere Anleitungssituationen zu schaffen als es vielleicht bisher möglich war. Wir, die hauptberuflich freigestellten Praxisanleiter, möchten einen positiven Rückenwind für die praktische Ausbildung unserer Schüler geben und zum guten Gelingen der Ausbildung beitragen.

Claudia Blodau

Ich bin Fachkrankenschwester für Intensivpflege und war viele Jahre auf Station 18 tätig. Davon war ich 10 Jahre Praxisanleiter in der Fachweiterbildung.

Für mich ist der Praxisanleiter die Brücke zwischen Theorie und Praxis. Ich will den Schüler auf diesem Weg begleiten, beraten und ermutigen.

Zu betreuende Stationen: 21, 33, 34, 55, 18

Christine Ernstberger

Ich bin Gesundheits- und Krankenpflegerin und übe den Pflegeberuf seit 40 Jahren aus.

Fundiertes Fachwissen und Menschlichkeit müssen auch in Zukunft das Leitbild in der Krankenpflege sein. Erstes Kriterium ist und bleibt das Wohl des Patienten im ganzheitlichen Sinne und gleichzeitig eine gesteigerte Wertschätzung des Pflegeberufes.

Zu betreuende Stationen: 6a, 7, 11, 12b, 14

Heidrun Fiebinger

Seit 20 Jahren bin ich in der Gesundheits- und Krankenpflege tätig, die letzten 10 Jahre auf der Station 35: Dermatologie und Geriatrie.

Mein Ziel ist es, Schülern Freude am Beruf zu vermitteln und erfolgreich bis zum Examen zu begleiten.

Zu betreuende Stationen: 15, 22, 23, 24, 25, 35

Bianka Haberkorn

Ich arbeite seit dem Jahr 2000 in Klinikum, davon bin ich 11 Jahre im Krankenhaus Hohe Warte tätig. Seit 2007 bin ich auf der neurolologischen Intensivstation beschäftigt.

Mein Anliegen ist es, den Auszubildenden dabei behilflich zu sein, die gelernte Theorie praxisbezogen und patientenorientiert umzusetzen.

Zu betreuende Stationen: 2a/b, 4a, 6a/b, 8, 1

Jürgen Jöbstel

Ich bin seit 1990 als Gesundheits- und Krankenpfleger im Klinikum tätig. Zuletzt 15 Jahre auf der Station 12a (Chirurgie). In der Schüleranleitung engagiere ich mich seit 1995. 2006 habe ich den Praxisanleiterkurs absolviert.

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und möchte meine Kenntnisse weitergeben.

Zu betreuende Stationen: 11, 12a, 12b, 15, 34

Leonie Korda

Seit 2000 arbeite ich auf der Station 51 (Herzchirurgie / Kardiologie) und betreue seit 2007 als Praxisanleiter die Schüler unserer Station.

Um nicht "aus der Übung zu kommen" werde ich 50% weiterhin auf Station arbeiten und freue mich auf eine intensivere praktische Begleitung unserer Auszubildenden.

Zu betreuende Stationen: 33, 51, 55

Bianca Popp

1998 habe ich mein Examen zur Gesundheits- und Krankenpflegerin absolviert. Seitdem bin ich auf Station 51 (Herzchirurgie / Kardiologie) tätig. Zuvor war ich auf Station 11 (Chirurgie) eingesetzt. Seit 1998 beschäftige ich mich mit der Praxisanleitung der Schüler.

Ich freue mich mit Spaß an der Arbeit, die Auszubildenden zu begleiten.

Zu betreuende Stationen: 11, 12a, 32, 51

Andreas Reichl

Ich bin auf Station 18 (chirurgisch-anästhesiologisch Intensiv) tätig. Als Praxisanleiter und Lehrrettungsassistent betreue ich die Praktikanten, Schüler und Fachweiterbildungsteilnehmer.

Auch ich freue mich auf die Möglichkeit, Arbeitsweisen und Wissen in ruhiger Atmosphäre auszutauschen.

Zu betreuende Stationen: 23, 24, 18

Heidi Sachs

Ich arbeite seit 1990 auf der Station 1 (neurologisch Intensiv) und bin dort seit 1998 als Praxisanleiter tätig.

Ich möchte den Schülern gerne vermitteln, dass man auch nach einem viertel Jahrhundert noch Spaß an der Arbeit haben kann.

Zu betreuende Stationen: 2a/b, 4a, 6a/b, 10, 1

Martina Wickles

Ich bin seit dem Ende meiner Ausbildung im Jahre 1999 am Klinikum tätig. Seit 2006 arbeite ich auf Station 28 (kardiologisch Intensiv). Seit 2012 als Fachkrankenschwester.

Es liegt mir am Herzen den Schülern die Vielseitigkeit und Wichtigkeit unseres Pflegeberufes zu vermitteln; unsere Auszubildenden sind unsere zukünftigen Kollegen, wir wünschen uns qualifiziertes Personal.

Zu betreuende Stationen: 17, 22, 23, 24, 25, 28

Zulassungsvoraussetzungen

Um für die Ausbildung zum/r Pflegefachhelfer/-in in der Krankenpflege zugelassen zu werden, müssen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Vollendung des 17. Lebensjahres oder bei hinreichender persönlicher Ausbildungsreife die Vollendung des 16. Lebensjahres
  • Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung oder eine abgeschlossene Berufsausbildung
  • gesundheitliche Eignung

Was muss eine Bewerbung enthalten?

  1. Bewerbungsanschreiben
  2. Online-Bewerbung oder den ausgefüllten Bewerbungsbogen
  3. Tabellarischer Lebenslauf
  4. Kopie des letzten Schul- bzw. Abschlusszeugnisses
  5. ggf. Nachweis der abgeschlossenen Berufsausbildung, Zeugnisse und Nachweise aller bisherigen Tätigkeiten (z. B. Praktika)

Online-Bewerbung

Tipps zum Vorstellungsgespräch

Sind Sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, bereiten Sie sich bitte ausführlich darauf vor. Beherzigen Sie folgende Tipps, so können Sie Ihre Chancen für eine Zusage erhöhen:

  • Geben Sie im Bewerbungsgespräch eine aussagekräftige Auskunft über Ihre Motivation zum Beruf und begründen Sie diese nachvollziehbar
  • Informieren Sie sich über den Ablauf der Ausbildung (z. B. Informationsflyer, Internetseite der Klinikum Bayreuth GmbH, Ausbildungsmesse)
  • Holen Sie sich auch Informationen zum Beruf (z. B. Dienstzeiten, Schichtdienst, Tätigkeiten, Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung)
  • Machen Sie sich Gedanken zu Ihren sozialen Fähigkeiten (z. B. Kontakt-, Kommunikations- und Teamfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Umgang mit Kritik, Toleranz und ethische Grundhaltung gegenüber Menschen)
  • Überzeugen Sie uns von Ihren persönlichen Fähigkeiten (z. B. medizinisches Interesse, Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit, Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Kreativität, Flexibilität)
  • Achten Sie auf Ihre nonverbale Kommunikation (Gestik, Mimik, Lautstärke der Stimme). Halten Sie Blickkontakt zu Ihrem Gesprächspartner.

Theorie und Fachpraxis

Die theoretischen Grundlagen werden in Form von Blockunterricht und in den Einsatzphasen montags an den Studientagen vermittelt. Der Unterricht findet jeweils von 8:00 Uhr bis 15:30 Uhr in den Räumlichkeiten der Berufsfachschule statt.

Sie werden in folgenden Fächern unterrichtet:

•    Berufs-, Rechts- und Sozialkunde    120 Stunden
•    Deutsch und Kommunikation            80 Stunden
•    Grundlagen der Pflege                     160 Stunden
•    Pflege und Betreuung                      240 Stunden

Die Fächer sind nochmals in sogenannte Lernfelder untergliedert, deren Inhalte Ihnen im Laufe des Ausbildungsjahres vermittelt werden.


Im fachpraktischen Unterricht erlernen Sie Fertigkeiten, die Sie in der Praxis anwenden werden, wie z. B. Ermittlung von Vitalparametern, Bestimmung des Blutzuckerwertes, Umgang mit Stomaversorgungssystemen, das Anlegen eines einfachen Verbands oder das Aufziehen und Verabreichen einer Subcutaninjektion. Auch das Einüben von Positionierungs- und Transfer- bzw. Mobilisationstechniken unter kinästhetischem Aspekt findet im fachpraktischen Unterricht statt. Hier dürfen Sie üben, üben, üben!

Positionierung eines Patienten in die Seitenlage
Anlegen eines Kompressionsverbandes
Blutzuckermessung

Ausbildungsvergütung

Während Ihrer Ausbildung erhalten Sie eine monatliche Vergütung von aktuell 761 Euro (Stand: 01.03.15), egal ob Sie sich im Blockunterricht theoretische Grundlagen aneignen oder in der Praxis tätig sind. Während Ihrer praktischen Einsätze erhalten Sie zusätzlich:
- Schichtzulagen
- Zuschläge für Wochenend- und Feiertagsdienste.

Die Klinikum Bayreuth GmbH zahlt Ihnen zudem auf Wunsch vermögenswirksame Leistungen.

Im November wird Ihnen anteilig eine Jahressonderzahlung gewährt.
Nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung erhalten Sie zusätzlich eine einmalige Prämienzahlung.

Teilnehmer, die von der Bundesagentur für Arbeit oder vom Jobcenter mit einem Bildungsgutschein gefördert werden, können zusätzliche Aufwendungen, wie z. B. Fahrtkosten oder Büchergeld, beantragen.

Ein Absolvent berichtet

Jörg Ziegler hat die einjährige Ausbildung zum Pflegefachhelfer bei der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe der Klinikum Bayreuth GmbH absolviert. Hier sein Erfahrungsbericht:

"Ich habe meine Ausbildung im August 2013 begonnen. Im Unterricht habe ich mir eine Menge Fachwissen angeeignet. Auf den Stationen haben mich Praxisanleiter und Pflegefachkräfte eingearbeitet. Das war gut, denn schon nach kurzer Zeit habe ich Tätigkeiten alleine ausgeführt -  entsprechend meines Ausbildungsstandes. Allein ist man trotzdem nicht,  man ist immer einer erfahrenen Schwester oder Pfleger unterstellt. Für mich war es eine ganz neue Erfahrung, in der Pflege und direkt am Patienten zu arbeiten. Klar, man muss viel lernen. Und man braucht den Willen, durchzuhalten. Aber mir macht mein Beruf Freude. Im Juli 2014 habe ich die Prüfung zum staatlich geprüften Pflegefachhelfer erfolgreich abgelegt. Nach dem Examen war ich ein Jahr lang auf einer Inneren Station beschäftigt. Seit Oktober 2015 läuft für mich die dreijährige Ausbildung zum Krankenpfleger. Das ist noch einmal intensiver, man muss mehr in der Theorie und Praxis lernen. Nach drei Jahren Lernzeit wird man einen eigenen Bereich mit Patienten und viel Verantwortung haben. Entsprechend groß ist das Fachwissen und Können, das verlangt wird. Aber auch das ist zu schaffen. Wenn man dran bleibt."

Jedes Jahr Mitte August finden für unsere neuen Schülerinnen und Schüler zwei Einführungstage statt. Um ihnen einen roten Faden für ihre zukünftigen Aufgaben am Klinikum an die Hand zu geben und sie auf ihren ersten Stations-Einsatz am Patienten vorzubereiten, werden in den zwei großen Unterrichtsräumen der Berufsfachschule Betten aufgestellt, Bettwäsche, Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte, Inkontinenzartikel, Waschschüsseln und viele Pflegeutensilien auf einzelnen Lernstationen aufgebaut. An jeder dieser Lernstationen werden unsere liebevoll KPHler genannten Schülerinnen und Schüler vorab mit den wichtigsten praktischen Pflegetätigkeiten vertraut gemacht:

  • Blutdruck, Blutzucker, Puls und Temperatur messen, die Werte dokumentieren
  • Grundlagen zur fachgerechten und kinästhetischen Positionierung eines Patienten im Bett
  • Essenseingabe beim Patienten
  • Fachgerechte Hilfestellung des Patienten bei der Ganzkörperwäsche
  • Kennenlernen von Inkontinenzartikeln, Intimwäsche (an anatomischen Modellen)
  • Bettwäschewechsel mit und ohne Patient im Bett

    Die Patienten sind die Schüler selbst, die vor der Arbeit am Patienten die Pflegetätigkeiten schon einmal vorab gegenseitig aneinander ausprobieren können.

    Am darauf folgenden Tag erscheinen unsere neuen Schüler das erste Mal in Dienstkleidung auf der Station und werden bei allen Arbeiten von Tutoren begleitet, die ihnen sowohl den Stationsablauf und -aufbau, als auch sämtliche wichtige Anlaufstellen in der Klinik nahe bringen und schon erste kleine pflegerische Tätigkeiten am Patienten gemeinsam durchführen. Die Tutoren sind Schülerinnen und Schüler aus dem 2. oder 3. Kurs der Krankenpflegeschule oder Praxisanleiter der Stationen.
Intimwäsche an Anatomie-Modellen
Essenseingabe
Vitalzeichenkontrolle
Positionierung eines Patienten im Bett
Umgang mit Inkontinenzartikeln
 
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