Berufsfachschule für Physiotherapie
Karl-Hugel-Straße 14
95445 Bayreuth
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Berufsfachschule für Physiotherapie

Die Berufsfachschule für Physiotherapie nahm im Jahr 1980 ihren Betrieb auf, verfügt über 90 Ausbildungsplätze und hat seither mehr als 800 Schüler/-innen in diesem hochqualifizierten Beruf ausgebildet.

Die Ausbildung zur Physiotherapeutin / zum Physiotherapeuten dauert drei Jahre. Sie ist durch die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung, sowie die Berufsfachschulordnung und den Lehrplan des Bayerischen Staatsministeriums gesetzlich geregelt.

Die Gesamtstundenzahl der Ausbildung umfasst insgesamt 4.500 Unterrichtsstunden. Davon werden

  • 1.260 Stunden theoretischer Unterricht
  • 1.640 Stunden fachpraktischer Unterricht und
  • 1.600 Stunden unterrichtsbegleitende klinisch-praktische Ausbildung

erteilt.

Neben der fachspezifischen Ausbildung wird die Entwicklung persönlicher, sozialer und methodischer Kompetenzen durch geeignete Unterrichtsinhalte und -methoden gefördert.

Unter Anleitung und Aufsicht von erfahrenen Physiotherapeuten werden die theoretischen Kenntnisse in die Praxis umgesetzt und vertieft. Die Begleitung der praktischen Ausbildung durch die hauptamtlichen Lehrkräfte unterstützt die enge Verknüpfung von theoretischen und praktischen Lerninhalten.

Ausbildungsverlauf

Die 3-jährige Ausbildung - die jedes Jahr im Oktober beginnt - umfasst mit insgesamt 4500 Stunden eine Vielzahl von theoretischen und fachpraktischen Unterrichtsfächern.

In den theoretischen Unterrichtsfächern wie z.B. Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre, Berufskunde, angewandte Physik, Sozialwissenschaften usw. werden die Schüler von nebenamtlichen Dozenten wie Juristen, Physikern, Ärzten des Klinikums und Sportwissenschaftlern der Universität Bayreuth unterrichtet.

Im Mittelpunkt der Ausbildung steht jedoch - neben der Vermittlung von fundierten theoretischen Kenntnissen - die Praxis. Die Schüler lernen spezielle krankengymnastische Techniken wie z.B. Atemtherapie bei Asthmatikern, Gelenkmessungen nach Knieoperationen, Entwicklungsförderung bei Kindern, Gehschule bei Schlaganfallpatienten, Kräftigungsübungen bei Querschnittgelähmten usw. Aber auch die Anwendung unterstützender Maßnahmen wie Massage, Behandlung im Bewegungsbad, Gymnastik, physikalische Therapie oder Elektrotherapie gehört zur fachpraktischen Ausbildung.

Ein Team von sieben erfahrenen hauptamtlichen Lehrkräften unterrichtet hierbei die praktischen Unterrichtsfächer, wobei sich jede Lehrkraft neben einer pädagogischen Weiterbildung auf ein besonderes Fachgebiet spezialisiert hat.

Frühestens ab dem Ende des ersten Ausbildungsjahres werden die Schüler dann in den verschiedenen Fachbereichen im Klinikum und in der Hohen Warte eingesetzt und sollen dort unter Aufsicht von Praxisanleitern und der Betreuung durch die entsprechende Fachlehrkraft das Erlernte in der praktischen Behandlung am Patienten anwenden. Die Schüler lernen hierbei zunehmend eigenverantwortlich zu arbeiten und stellen dadurch schon bald eine Hilfe und deutliche Entlastung für ihre erfahrenen Berufskollegen dar.

Examen

Nach dem Bestehen der staatlichen Abschlussprüfung (mit einem praktischen, schriftlichen und mündlichen Teil) unter Aufsicht der Regierung, erhalten die Prüflinge ihre Berufsurkunde als „Physiotherapeut" und es steht ihnen der Weg in eine interessante berufliche Zukunft mit guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt offen.

Zulassungsvoraussetzungen

Gesetzliche Vorgaben:

  • Realschulabschluss oder eine andere gleichwertige Schulbildung zum Zeitpunkt des Ausbildungsbeginn
  • Gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs

Anmerkung:

Nach einer Gesetzesänderung vom 30.09.2008 wurde das Mindestalter (die Vollendung des 17. Lebensjahres) als Voraussetzung für den Zugang zur Ausbildung gestrichen.

Weitere Kriterien:

  • Aufgrund der besonderen Belastungssituationen in diesem Beruf wird eine besondere psychische Stabilität erwartet.
  • Die Auswahl der Bewerber erfolgt entsprechend der fachlichen und persönlichen Eignung.

Bewerbung

Bewerbungsunterlagen: Können Sie im Download-Bereich als PDF-Datei downloaden oder erhalten Sie nach Anforderung über das Sekretariat der Schule.

Bewerbungsschluss 31. Januar: Bis zu diesem Stichtag müssen die Bewerbungsunterlagen in der Schule vorliegen. Später eingehende Bewerbungen können nur noch für das Aufnahmeverfahren des darauf folgenden Jahres berücksichtigt werden.

Ausbildungsbeginn: Oktober jeden Jahres

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Kosten: Für die Ausbildung wird kein Schulgeld erhoben.

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