Großeinsatz am Klinikum

Ein technischer Defekt an einer Deckenlampe war die Ursache für einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst am Samstagmorgen am Klinikum Bayreuth. Gegen 8.15 Uhr stellten Mitarbeitende im Umfeld des OP-Traktes Rauchgeruch fest. Die sofortige Alarmierung der Integrierten Leistelle sorgte dafür, dass zahlreiche Helferinnen und Helfer, viele Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes und sogar zwei Hubschrauber ans Klinikum kamen. Insgesamt waren mehr als 200 Personen im Einsatz. Die Expertinnen und Experten der Feuerwehr suchten zunächst nach der Ursache der Rauchentwicklung, überprüften auch den Außenbereich des Klinikums, um auszuschließen, dass die Lüftung Rauch von außen ins Gebäudeinnere transportiert. Schließlich stellte sich die Deckenlampe als Ursache heraus – schlicht, weil sie nicht leuchtete. Ein fingernagelkleines Bauteil war heißt geworden. Johannes Sperber, Brand- und Katastrophenschutzbeauftragter der Klinikum Bayreuth GmbH, zeigte sich erleichtert: „Zu keinem Zeitpunkt waren Menschen in Gefahr, weder Patientinnen und Patienten, noch Kolleginnen und Kollegen oder andere, die sich im Haus aufhielten.“ Sonja Pöhlmann, Leiterin des Geschäftsbereichs Bau und Technik, dankte vor Ort ihrem Team und den Einsatzkräften: „Sie waren in kürzester Zeit am Klinikum und haben den Einsatz professionell durchgezogen. Wir können uns glücklich schätzen, solch tolle Rettungsdienste zu haben.“ Gegen 9.30 Uhr war der Einsatz beendet. 

Mehrere Feuerwehrfahrzeuge stehen auf einer Zufahrt vor einem modernen Gebäude mit Glasfassade. Ein Löschfahrzeug und ein Einsatzwagen halten auf der Straße; weitere Fahrzeuge in der Nähe. Keine Flammen oder Rauch sichtbar.