Der Psychologische Dienst im Klinikum
Wir nehmen uns ZeitDie Einweisung in ein Krankenhaus kann einschneidendes Ereignis darstellen, verknüpft mit Sorgen und Befürchtungen bezüglich der eigenen Gesundheit. Oftmals kreisen die Gedanken auch darum, wie es nach der Entlassung weitergehen soll.
Hier stehen wir als Ansprechpartner zu Verfügung für Menschen, die sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinden oder anderweitigen Bedarf an psychologischer Begleitung haben.
Wir unterstützen Sie durch begleitende Einzelgespräche oder gemeinsame Gespräche mit den Angehörigen oder dem behandelnden Personal. Dabei versuchen wir auch Anregungen zu entwickeln, welche Schritte als nächstes sinnvoll sein könnten.
Gerne dürfen Sie sich als Patient oder Patientin sowie als Angehöriger oder Angehörige an uns wenden, sollten Sie Unterstützung während des Aufenthaltes wünschen.
Schwerpunktmäßig betreuen wir die Patienten und Patientinnen der Geriatrie, aber auch jüngere Menschen können im Klinikum die Unterstützung des Psychologischen Dienstes in Anspruch nehmen.
Unser Leistungsspektrum
Diagnostik
Schwerpunktmäßig führen wir die Diagnostik geistiger Leistungsfähigkeit in den verschiedenen Bereichen wie Gedächtnis, Orientierung, Aufmerksamkeit, Sprache und Sprechen durch. Sollten Sie hier bei sich oder einem Angehörigen Auffälligkeiten bemerkt haben, sprechen Sie uns gerne an.
Im Rahmen unserer geriatrischen Tagesklinik führen wir eine ausführliche Diagnostik der geistigen Leistungsfähigkeit durch (Verweis Homepage Geriatrie).
Zudem besteht auch die Möglichkeit der Diagnostik psychischer Störungen (u.a. Angststörung, Affektive Störungen wie depressive Störung, Anpassungs- und Belastungsstörung oder somatoforme Störungen) während des Aufenthaltes.
Therapie

Wir bieten Unterstützung im Umgang mit der Erkrankung sowie mit belastenden Gefühlen und Gedanken an, wenn der Krankenhausaufenthalt zur Belastung wird. Darüber hinaus beraten wir Sie oder Ihre Angehörigen bei psychischen Störungen und psychosomatischen Beschwerden im Rahmen einer körperlichen Erkrankung. Gerne unterstützten wir Sie bei der Vermittlung an weiterführende psychotherapeutische oder psychosoziale Angebote (z.B. Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen).
Krisenintervention
Nicht selten ist ein Krankenhausaufenthalt ein sehr plötzliches Ereignis, welches die Betroffenen und ihre Familie in eine krisenhafte Situation bringen kann. Wir sind Ansprechpartner für Betroffene und deren Angehörige, bieten stützende Gespräche in Krisensituationen an und können ein Screening auf psychische Belastung bei somatischen Erkrankungen durchführen. Sie erhalten von uns eine Empfehlung sowie Unterstützung bei der Weitervermittlung im ambulanten Setting.
Angehörigenarbeit
Ein wichtiger Teil unseres Arbeitens ist die Einbeziehung der Angehörigen, da auch sie von den Belastungen einer Erkrankung betroffen sein können. Wir bieten Hilfe bei der Verarbeitung von Belastungen, die durch die Erkrankung des Patienten bei den Angehörigen entstehen. Durch Informationen über Erkrankungen und deren Behandlungsmöglichkeiten, die Erstellung individueller Betreuungskonzepte und die Vermittlung an weiterführende Therapie- und Versorgungseinrichtungen oder niedergelassene KollegInnen unterstützen wir Sie in dieser besonderen Ausnahmesituation.
Wie können Sie mit uns in Kontakt treten?
Sie können sich telefonisch direkt an die Mitarbeitenden des Psychologischen Dienstes wenden. Alternativ können Sie das pflegerische oder ärztliche Personal ansprechen, diese werden für Sie den Kontakt herstellen.
Unser Team

Thomas Tümena – Psychologe
thomas.tuemena@~@klinikum-bayreuth.de
0921 400756680
Julia Koska – Psychologin
julia.koska@~@klinikum-bayreuth.de
0921 400756681
Chrysanthi Mantsou – Psychologin
chrysanthi.mantsou@~@klinikum-bayreuth.de
0921 400756682
Wir sind gerne für Sie da.
Für die Patientinnen und Patienten in der Hohen Warte verweisen wir an den Psychologischen Dienst der Hohen Warte.
Für alle Patienten und Patientinnen mit einer onkologischen Erkrankungen verweisen wir an den Psychoonkologischen Dienst.