Japanischer Besuch

Im Klinikum wurde eine japanische Delegation zum wissenschaftlichen Austausch begrüßt. Im Mittelpunkt standen aktuelle Behandlungsmethoden bei Krebserkrankungen sowie die optimale Betreuung von Mehrlingsgeburten.

Die Frauenklinik der Klinikum Bayreuth GmbH, unter der Leitung von Professor Dr. Augustinus Tulusan, veranstaltete ein japanisch - deutsches Symposium um aktuelle medizinische Erfahrungen auszutauschen und neue Behandlungsmethoden zu diskutieren. Bereits zum zweiten Mal konnten am Klinikum dazu 14 japanische Professoren der Frauenheilkunde begrüßt werden. Die Mediziner sind an den renommiertesten Kliniken in Japan im klinischen Bereich, in der Wissenschaft und Forschung tätig.

Im Vordergrund des Symposiums standen die Krebsbehandlungen des Gebärmutterhalses, der Eierstöcke und der Brust. Die Behandlung dieser Krebserkrankungen der Frau, bilden die Schwerpunkte der Frauenklinik am Klinikum. Ein Netzwerk aus Gynäkologie, Strahlentherapie, Onkologie und anderen angrenzenden Fachbereichen und Einrichtungen garantieren den betroffenen Frauen in Bayreuth eine umfassende Behandlung. Die japanischen Gäste konnten bei der Besichtigung die Frauenklinik mit dem integrierten Brustzentrum ein Einblick in die Methoden und Behandlungsabläufe erlangen. Zudem diskutierten die Gynäkologen und Geburtshelfer mit den Kinderärzten die Behandlung von Mehrlingsgeburten. Dabei wurden die in Deutschland einmaligen Forschungsergebnisse des Bayreuther Pärinatalzenturms zu den körperlichen und neurologischen Entwicklungen von Drillingen in Abhängigkeit zur Tragezeit präsentiert.

Dieser wissenschaftliche Austausch soll auch in der Zukunft weiter vertieft werden und zu einer festen Einrichtung der Klinikum Bayreuth GmbH werden.

Eine Gruppe von Männern in Anzügen sitzt an Tischen in einem Konferenzraum. Sie hören aufmerksam zu, während eine Präsentation stattfindet. Im Hintergrund sind einige weitere Personen und ein Projektor sichtbar. Das Ambiente ist professionell und formell.