Traumazentrum im Klinikum wird aufgebaut

Die oberfränkischen Kliniken für Unfallchirurgie optimieren die Versorgung von Unfallopfern. Die Klinik für Unfallchirurgie am Klinikum Bayreuth baut ein überregionales Traumazentrum auf.

Die Klinik für Unfallchirurgie der Klinikum Bayreuth GmbH, unter der Leitung von Professor Dr. Walter Wagner, veranstaltete das vierte Treffen des Traumanetzwerks Oberfranken. Die leitenden Unfallchirurgen der Oberfränkischen Kliniken, aus Bayreuth, Bamberg, Kulmbach, Forchheim, Hof und Coburg, sowie der Rettungsdienste und Vertreter der BRK Kreisverbände haben das Netzwerk im Februar 2008 gegründet. Ziel der Arbeit ist die Optimierung der Unfallversorgung in Oberfranken. Roland Ranftl, Geschäftsführer der Klinikum Bayreuth GmbH betonte: „Als einziges Haus der Maximalversorgung in Oberfranken wollen wir eine Vorreiterrolle einnehmen und werden uns als überregionales Traumazentrum zertifizieren lassen." Damit leistet die Klinikum Bayreuth GmbH ihren Beitrag zum oberfränkischen Traumanetzwerk, indem die Kommunikationswege vereinheitlicht, die Versorgungsstrukturen und -abläufe abgestimmt und Bewertungsstandards vereinheitlicht werden. Bei diesem vierten Treffen des Traumanetzwerkes Oberfranken wurden sehr praktische Themen diskutiert. Beispielsweise wurde ein einheitlicher Voranmeldebogen für die aufnehmenden Kliniken erarbeitet und verabschiedet. Dieser erleichtert den Kliniken für die jeweiligen Verletzungsmuster die entsprechenden personellen und apparativen Vorbereitungen zu treffen, so dass die Verletzten beim Eintreffen bereits von den entsprechenden Fachärzten in den Kliniken in Empfang genommen werden.