Institut für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Krankenhaushygiene (ILMH)

Als Zentrallabor versorgt das Institut für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Krankenhaushygiene (ILMH) an beiden Betriebsstätten der Klinikum Bayreuth GmbH insgesamt 27 Kliniken und Abteilungen, 14 medizinische Zentren und drei Belegabteilungen rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche mit den erforderlichen Laboruntersuchungen sowie laboratoriumsmedizinischer und mikrobiologisch-infektiologischer Beratung. Zukünftig ist ein universitärer Standard zu gewährleisten, da das Klinikum Bayreuth ab dem Wintersemester 2021/2022 als Medizincampus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg den klinischen Teil der universitären Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten durchführen wird. Dem Institut ist außerdem die Krankenhaushygiene als Teilbereich der Hygieneabteilung zugeordnet.

Ansprechpartner Leitung

Dr. med. Sven Schimanski

Chefarzt

Facharzt für Laboratoriumsmedizin
Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
Klinischer Chemiker (DGKL)
ABS-Experte (DGKH)

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Helga Rosenbaum

Sekretariat

Medizinische Fachangestellte

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Institut für Laboratoriumsmedizin und Mikrobiologie

Klinikum Bayreuth

Postanschrift

Institut für Laboratoriumsmedizin und Mikrobiologie
Klinikum Bayreuth
Preuschwitzer Str. 101
95445 Bayreuth

Erreichbarkeit des ILMH

Während der regulären Dienstzeiten (werktags von 8 bis 16 Uhr)

Sekretariat ILMH
 0921 400-5802
 0921 400-5809
ilm.sekretariatklinikum-bayreuthde


Außerhalb der regulären Dienstzeiten (rund um die Uhr, 24/7)

 0921 400-5888 (Notfallnummer ILMH)

oder über die Pforte des Klinikum Bayreuths
 0921 400-00

Die Leistungen des Zentrallabors werden von einem Team bestehend aus drei Fachärzten, einem Biochemiker, 50 Medizinisch-technischen Laboratoriumsassistentinnen/-en und einer Medizinischen Fachangestellten erbracht.

Dr. med. Thomas Bollinger

Leitender Oberarzt

Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
Fachimmunologe DGFI

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Dr. rer. nat. Florian Schmitt

Biochemiker M. Sc.

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Dr. med. Gerhard Weidemann

Facharzt für Laboratoriumsmedizin
Klinischer Chemiker (DGKL)

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Ursula Weitmeier

Leitende MTLA Klinikum Bayreuth
Leitende MTLA Betriebsstätte Klinikum

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Klinische Chemie

Enzyme / Isoenzyme, Elektrolyte, Metabolite, Substrate, Elektrophorese / Immunfixation, Hormone, Vitamine, Tumormarker, Medikamenten-Monitoring (TDM), Drogenscreening

Hämatologie

Blutbilddiagnostik (mikroskopisch, gerätebasiert), Durchflusszytometrie (u.a. Lymphozytensubtypisierung, Stammzellmessung)

Hämostaseologie

Globaltests, Gerinnungsfaktoren, Monitoring neue Antikoagulantien (Anti-Faktor-Xa-Aktivität. Thrombinzeit), Thrombozytenfunktionsdiagnostik, Thrombophilie-Diagnostik

Immunologie

Entzündungs-/Infektionsmarker (CRP, PCT, IL-6), Autoantikörper, Allergiediagnostik

Liquordiagnostik

Notfalldiagnostik, Zytologie, Reiber-Diagramm, oligoklonale Banden, Antikörperspezifische Indices (ASI), Erregerdirektnachweis (Gram-Präparat, Kultur, Multiplex-PCR)

Urindiagnostik

Urinsediment, Proteinurie-Diagnostik (inklusive Markerproteine und Leichtketten), fraktionierte Natrium- und Harnstoffexkretion


Erregerdirektnachweis / Resistenztestung

Kultureller Erregernachweis, Keimidentifizierung (MALDI-TOF-Massenspektrometrie), Resistenztestung, Pilz-Diagnostik, Screening auf multiresistente Erreger (MRSA, VRE, MRGN3/4, CRE), Malariadiagnostik, Antigen-Nachweise (A-Streptokokken, Legionellen, Pneumokokken)

Infektionsserologie

Hepatitis A/B/C, HIV, HSV, VZV, Borrelien, Lues, Masern, Röteln, Streptokokken-Antikörper

Molekulare Erregerdiagnostik

MRSA-PCR, Influenza / RSV-PCR, Clostridium difficile-PCR, Tbc-PCR, Norovirus-PCR, Multiplex-PCR (Atemwegsinfektionen, Gastroenteritis, Meningitis / Encephalitis)


Blutdepot / Immunhämatologie

Bereitstellung von Blutprodukten (Erythrozyten-/ Thrombozytenkonzentrate, Therapeutisches Plasma), Blutgruppenbestimmung, Antikörpersuchtests, Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe), Transfusionsmanagement

Zentralisierte und integrierte Diagnostik

  • Laboratoriumsmedizin
  • Immunhämatologie / Blutdepot
  • Mikrobiologie

Die zentralisierte Probenentnahme / -bearbeitung und die Zusammenschau der Befunde der verschiedenen Arbeitsbereiche bieten vielfältige Möglichkeiten zur Optimierung der Patientenversorgung.

Im Haus verfügbare Diagnostik rund um die Uhr

Eine vor Ort im Krankenhaus und rund um die Uhr verfügbare schnelle Labordiagnostik tragen dazu bei, die notwendige Therapie unmittelbar und zielgerichtet einzusetzen, unnötige Behandlungen mit möglichen Nebenwirkungen und Kosten zu vermeiden.

Klinisch orientierte Laboratoriumsmedizin

Bei den laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen handelt es sich nicht um rein technisch-apparative Leistungen. Neben der unbedingt notwendigen Zuverlässigkeit der Messungen ist spezieller medizinischer Sachverstand erforderlich.

Zur Unterstützung der klinisch tätigen Ärzte bietet das Institut eine diagnostische und mikrobiologisch-infektiologische Beratung auf Basis schneller, qualitätsgesicherter Labordiagnostik an.

Personal

Die Untersuchungen und Beratungen werden ausnahmslos von qualifizierten Fachkräften durchgeführt.

Analytik

Im Zentrallabor werden ausschließlich anerkannte, standardisierte und qualitätsgesicherte Untersuchungsverfahren eingesetzt.

Eingangskontrolle

Alle eingehenden Proben werden geprüft, ob sie für die gewünschten Untersuchungen geeignet sind. Die Einsender werden umgehend benachrichtigt, wenn die angeforderten Untersuchungen aus dem zugesandten Untersuchungsgut nicht durchgeführt werden können.

Qualitätssicherung

Die Qualitätssicherung ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Laboratoriumsdiagnostik. Maßgeblich ist hier vor allem die Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen (Rili-BÄK), deren Einhaltung gesetzlich vorgeschrieben ist. Darüber hinaus werden weitere Empfehlungen und Leitlinien wie EUCAST und Mikrobiologische Qualitätsstandards (MiQ) berücksichtigt.

Ringversuche

Das Institut nimmt im Rahmen der externen Qualitätssicherung gemäß Rili-BÄK an Ringversuchen teil. Die Ringversuchsproben werden von nationalen und internationalen Organisationen bezogen (Referenzinstitut für Bioanalytik/RfB, INSTAND, QCMD, ECAT). Die Ergebnisse der Ringversuche sind dokumentiert und auf Wunsch einsehbar.

Befundfreigabe

Vor der Freigabe eines Befundes werden

  • die Präzision und Richtigkeit der Kontrollprobenergebnisse geprüft
  • der Einfluss präanalytischer Faktoren auf die Analysenergebnisse beurteilt
  • eine Plausibilitätsbeurteilung durchgeführt

EDV

Für die Erfassung, Verarbeitung und Archivierung der Daten steht das Labor-Informationssystem Swisslab II® mit einer Schnittstelle zum Krankenhausinformationssystem zur Verfügung. Die Untersuchungen werden über einen PC beleglos beantragt (Order-Entry). Unmittelbar nach Freigabe der Untersuchungsergebnisse im Labor können die Befunde am Stations-PC eingesehen werden. Die mikrobiologischen Untersuchungsergebnisse mit Hygienerelevanz werden in dem Software-Programm Hybase® zeitnah ausgewertet und beurteilt.

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Hygienefachkraft m/w/d

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