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Unsere internen Abläufe für Diagnostik und Therapie sind in einem Qualitätshandbuch festgelegt. Dieses internen Standards berücksichtigen die Leitlinien der DGU (Deutsche Gesellschaft für Urologie), der EAU (European Association of Urology) und der AUA (American Association of Urology). Unsere Patienten werden daher nach den Erkenntnissen der aktuellen wissenschaftlichen Datenlage behandelt.

Prof. Dr. med. Claus Fischer

Prof. Dr. med. Claus Fischer
Chefarzt

Spezielle Urologische Chirurgie

0921 400-4502
0921 400-4509

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  • 1
 Martina Haase

Martina Haase
Sekretariat

0921 400-4502
0921 400-4509

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  • 1

Klinik für Urologie und Kinderurologie

Klinikum Hohe Warte Bayreuth

Station 8 (6. Obergeschoß)
 0921 400-1080

Postanschrift

Klinik für Urologie und Kinderurologie
Klinikum Hohe Warte Bayreuth
Hohe Warte 8
95445 Bayreuth

Dr. med. Andreas Zumbrägel

Dr. med. Andreas Zumbrägel
Leitender Oberarzt

Facharzt für Urologie

0921 400-4510
0921 400-4509

E-Mail schreiben

  • 1
 Detelin Dimov

Detelin Dimov
Oberarzt

Facharzt für Urologie

0921 400-4523
0921 400-4509

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 Friederike Haas

Friederike Haas
Oberärztin

Fachärztin für Urologie

0921 400-1085
0921 400-4509

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Dr. sc. Nikola Zebic

Dr. sc. Nikola Zebic
Oberarzt

Facharzt für Urologie

0921 400-4522
0921 400-4509

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  • 1
  Station  8

Station 8
Klinik für Urologie

Stationsleitung: Dominik Beck
Stellvertretung: Thomas Graser

0921 400-1080

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  • 1

Sie sehen hier eine Auswahl unserer operativen Leistungen. Prinzipiell werden in unserer Klinik alle urologischen Operationen (mit Ausnahme der Nierentransplantation) angeboten.

Endoskopische Operationen

  • Transurethrale Resektion der gutartigen Prostatavergrößerung (BPH), auch mit LASER-Vaporisation zur schonenden, blutarmen Gewebsabtragung (REVOLIX-Laser)
  • Transurethrale Resektion von Blasentumoren, auch mit LASER-Koagulation und photodynamischer Diagnostik
  • Minimal-invasive Steinchirurgie mit Ultraschallzertrümmerung, mechanischer Stoßwelle (Lithoclast) oder modernem LASER-Gerät (SPHINX 30-Laser)

Laparoskopie (Schlüsselloch-Chirurgie)

  • Prostataoperationen bei Tumoren
  • Lymphknotenoperationen bei Tumoren
  • Nierenentfernung und Nierenzystenabtragung,
  • Nebennierenchirurgie, Nierentumorchirurgie

Offene Schnitt-Operationen

  • Radikale Prostatektomie, auch mit Nerverhalt
  • Radikale Zystektomie mit moderner Ersatzblasenbildung
  • Organerhaltende Nierentumorchirurgie
  • Operationen bei Hodentumoren
  • Genitalchirurgie

Kinderurologische Operationen

  • Diagnostik und Therapie in enger Abstimmung mit der Klinik für Kinderkeilkunde und Jugendmedizin der Klinikum Bayreuth GmbH, nach Möglichkeit immer ambulant
  • Anti-Refluxoperationen
  • Operation der Nierenbeckenabgangsenge
  • Operationen am äußeren Genitale (Phimose, Hydrozele, Leistenhoden u.a.)
  • Retroperitoneale Tumoroperationen (nach gültigen Therapieprotokollen)

Sonstige Operationen und Leistungen

  • Brachytherapie beim Prostatakarzinom (in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Strahlentherapie)
  • Mikrochirurgische Eingriffe (Wiederherstellungsoperationen an den ableitenden Samenwegen, MESA) und andrologische Spezialoperationen
  • ESWL zur berührungsfreien Steinzertrümmerung
  • Spezielle kinderurologische Operationen (in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kinderkeilkunde und Jugendmedizin)
  • Minimal-invasive Eingriffe bei unfreiwilligem Urinverlust
  • Neurourologische Spezialoperationen
  • Künstlicher Blasenverschlußmuskel
  • Penisprothesenimplantation
  • Spezielle urologische Chemotherapie bei Tumoren von Niere, Prostata, Blase und Hoden

Radikale Prostatektomie bei Prostatakarzinom

Für die vollständige Entfernung der Prostata zur Heilung beim Prostatakarzinom gibt es verschiedene Operationstechniken. So kann klassisch offen durch einen Schnitt am Unterbauch operiert werden; es kann auch ein Schnitt am Damm benutzt werden (eher selten in Deutschland) oder es kann laparoskopisch mit Roboter-Unterstützung vorgegangen werden. Für den Behandlungserfolg ist es allerdings egal, welche Technik verwendet wird; entscheidend ist die Erfahrung des Operateurs mit der ihm vertrauten Technik.
Wichtiger erscheint es uns, nur die Patienten zu operieren, die eine Operation wirklich brauchen – viele Patienten können auch bestrahlt werden oder benötigen erst einmal gar keine aktive Therapie. Sprechen Sie uns an, wenn Sie hierzu Informationsbedarf haben – wir beraten Sie gerne auch kurzfristig.

REVOLIX-Laser

Der REVOLIX-Laser ist ein Thulliumlaser, mit dem eine schonende Abtragung der gutartigen Prostatavergrößerung (BPH) möglich ist. Bisher wurde das Gewebe Schritt für Schritt durch die Harnröhre hindurch unter Sicht mit einer elektrischen Schlinge abgetragen. Dabei lassen sich Blutungen nicht vermeiden, da die Prostata gut durchblutet ist. Mit der hauchdünnen Laserfaser des REVOLIX-Lasergerätes ist es möglich, das Prostatagewebe in einem Arbeitsgang zu verdampfen und praktisch ohne Blutung zu entfernen. Dieser Vorteil kommt insbesondere Patienten zugute, bei denen eine Blutung wegen bestimmter Begleiterkrankungen (z.B. koronare Herzkrankheit, Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten usw.) vermieden werden soll. Ein weiterer Vorteil dieses Lasergerätes der neuesten Generation ist ein willkommener Nebeneffekt für den Patienten: Die bei anderen Geräten teilweise notwendige Zuzahlung des Patienten für die Behandlung ist nicht mehr nötig.

SPHINX-Laser

Der SPHINX-Laser ist ein Holmiumlaser, der hauptsächlich bei der schnellen und schonenden Zertrümmerung von Steinen in Niere, Harnleiter oder Blase eingesetzt wird. Die Zertrümmerungsimpulse sind sehr effektiv und werden ebenfalls unter Sicht direkt an den Stein gebracht. Dabei ist es auch möglich, mit den neuesten weichen optischen Instrumenten auch den letzten Winkel der Niere einzusehen, um festsitzende Steine direkt vor Ort in kleinste Teilchen aufzulösen. Die Urologische Klinik hat hierzu ein drittes flexibles Endoskop angeschafft, um die Vorteile dieses Lasergerätes optimal ausnützen zu können.

Ultraschallgeräte

Unsere Klinik verfügt über mehrere Sonographiegeräte (davon drei mit Farbduplexmodul). Zur Anwendung bei der Brachytherapie des Prostatakarzinoms steht ein Gerät der Firma B+K zur Verfügung, mit dem auf die bisher notwendige Röntgen-Durchleuchtung verzichtet werden kann, da die Prostata mit diesem Gerät gleichzeitig in 2 Ebenen perfekt dargestellt werden kann. Ein weiteres B+K-Gerät der neuesten Generation wurde Anfang des Jahres 2015 beschafft. Es ist aufgrund seines Akku-Betriebes auch mobil auf der Station am Patientenbett einsetzbar.

Medikamente vor, während und nach Ihrem Aufenthalt

Medikamente zur Beeinflussung der Blutgerinnung (z.B. Marcumar®, Plavix®, Iscover®, Tiklyd®, Eliquis®, Pradaxa®, Xarelto® u.a.) dürfen Sie vor der stationären Aufnahme nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt absetzen (oder auch nicht!). Dies gilt auch für den Wirkstoff Acetylsalicylsäure, der in vielen Medikamenten enthalten ist (z.B. ASS®, Aspirin®, Alka-Seltzer®, Godamed®, Thomapyrin®, Togal® etc.) sowie für Diabetes-Medikamente mit dem Wirkstoff Metformin. Ihr Arzt wird Ihnen ggfs. ein Ersatzpräparat anbieten oder rechtzeitig mit uns in der Klinik sprechen, um Ihren Eingriff entsprechend planen können.
Bitte bringen Sie Ihre sonstigen Medikamente oder eine Auflistung mit in die Klinik; hier erhalten Sie diese aus unserer Apotheke. Zur Entlassung informieren wir Ihren Arzt, ob andere Medikamente nötig werden; er wird sie Ihnen dann verschreiben.

Stationäre Behandlung

Zur Aufnahme begeben Sie sich bitte in eines der mit "Patientenaufnahme" ausgeschilderten Büros in der Eingangshalle im Erdgeschoss. Ihre Aufnahme erfolgt dann auf der Urologischen Station 8. Falls Sie ein Telefon wünschen, sollten Sie dies schon bei der Aufnahme angeben. In unserer Klinik stehen Ihnen fast nur Zweibett- und Einbettzimmer, alle mit eigenem WC, Dusche, TV, Telefon und Privatsafe in komplett neu eingerichteten und modernen Zimmern zur Verfügung. Dabei besteht möglicherweise eine Zuschlagspflicht. Bitte geben Sie nach Möglichkeit schon vor der Aufnahme an, ob Sie Wert auf eine noch komfortablere Unterbringung legen.

Die Anmeldung von Patienten zur stationären Behandlung kann jederzeit über unser Sekretariat (Fr. Haase, Tel. 0921 - 400 4502) erfolgen. Falls notwendig, wird dann ein Termin zur praestationären Vorbereitung vereinbart werden. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob der Patient die Unterbringung im Einzelzimmer und ggfs. eine wahlärztliche Behandlung wünscht.

Bitte beachten Sie, dass wir gemäß den gültigen Leitlinien bei allen Eingriffen am Harntrakt (TUR, URS, U-cyst., PCNL, ESWL usw.) einen aktuellen Urinbefund benötigen. Die notwendigen Eingriffe können nur ohne Zeitverlust durchgeführt werden, wenn ein Urinbefund ohne Keimnachweis bzw. eine kulturelle Urinuntersuchung mit Antibiogramm vorliegt.

Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung (Thrombozytenaggregrationshemmer, Marcumar, NOAK's) sollten nicht routinemäßig abgesetzt werden, sondern nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Internisten oder mit uns.

Orale Medikamente zur Behandlung des erhöhten Blutzuckers (z.B. Metformin) bei Diabetes mellitus müssen 2 Tage vor einem Narkoseeingriff abgesetzt werden.

Unsere Fortbildungen sind als Qualitätszirkel konzipiert und von der Bayerischen Landesärztekammer mit CME-Punkten zertifiziert.

Sie finden alle 2 Wochen, jeweils Montags von 07:30 bis 09:00 Uhr im Konferenzraum der Klinik für Urologie und Kinderurologie, Klinik Hohe Warte (6. OG, Station 8) statt.

Interessierte Kollegen sind willkommen und können ihre Teilnahme gern telefonisch vorab im Sekretariat anmelden.

Zur Sicherung des hohen Qualitätsniveaus der Klinik für Urologie und Kinderurologie trägt auch die frühere bzw. aktuelle Mitgliedschaft des Chefarztes in folgenden Organisationen bei:

  • Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)
  • European Association of Urology (EAU)
  • American Urological Association (AUA)
  • Ausbilder der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)
  • Vorstandsmitglied der Südostdeutschen Gesellschaft für Urologie (Sekretär)
  • Gründungsmitglied der Mittelhessischen Urologischen Vereinigung (MUV)
  • Vorstandsmitglied im Arbeitskreis Onkologie (AKO) der DGU
  • Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie (AUO) der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG)
  • Kommission Klinische Entgeltsysteme der DGU
  • Internet - Kommission der DGU
  • Kommission Qualitätssicherung in der Onkologie der DKG
  • Gutachter der Konzertierten Aktion Stammzelltransplantation (KAST) der DKG für die DGU
  • Kommission Therapiezentren der DKG
  • Vorsitzender des Arbeitskreises Prävention, Umwelt, Komplementäre und Alternative Medizin (AK PUK) der DGU
  • Mitglied der Leitlinienkommission der DGU (Ressort Leitlinien und Qualitätssicherung)
  • Mitglied der Ständigen Kommission für urologische Probleme aus forensischer Sicht der DGU

Die Urologische Klinik strebt seit 2015 die Zertifizierung zum Prostatakarzinom-Zentrum gemäß den Erfordernissen der Deutschen Krebsgesellschaft an. Damit soll unseren Patienten mit dieser Erkrankung eine noch höhere Behandlungsqualität garantiert werden.

Der Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung zur Facharztausbildung im Bereich der Urologie.

Patientenaufklärung in der Urologie
Fischer C., Petersilie F. Urologe 53:1833-1848 (2014)

Alimentäre Prävention urologischer Tumore
Schmitz-Dräger B:, Sahin S., Lümmen G., Bismarck E. Fischer C. Akt Urol 45:281-285 (2014)

ASS und Clopidrogel bei urologischen Operationen
Fischer C., Lümmen G. Urologe 52:1597-1605 (2013)

Venenthromboseembolieprophylaxe bei urologischen Operationen
Lümmen G., Fischer C. Urologe 52:1005-1012 (2013)

Randomized phase 3 study of adjuvant vs. progression-triggered treatment with gemcitabine (G) after radical cystectomy (RC) for locally advanced bladder cancer (LABC) in patients not suitable for cisplatin-based chemotherapy (CBC)
[AUO-trial AB22/00] (abs. 107159)

Lehmann J., Kuehn M., Fischer C. et al. ASCO Genitourinary Cancers Symposium, Orlando, 15. Februar 2013

Chemoprävention des Prostatakarzinoms - Ein Plädoyer
Schmitz-Dräger B.J., Bismarck E., Schöffski O., Fischer C. Akt Urol 43:157-161 (2012)

Pelvic exenteration for gynecologic malignancies.
Tulusan A.H., Henneking K., Fischer C., Russu V. IGCS (14th Biennial Meeting of the International Gynecologic Cancer Society) Vancouver, 14. Oktober 2012

Prävention uroonkologischer Erkrankungen
Schmitz-Dräger B.J., Lümmen G., Bismarck E., Fischer C. Urologe 51:727-736 (2012)

Supportion in der urologischen Tumortherapie
Schmitz-Dräger B.J., Bismarck E., Fischer C. Akt Urol 43:168-176 (2012)

Metabolisches Syndrom und Prostatakarzinom
Schmitz-Dräger B.J., Lümmen G., Bismarck E., Fischer C. Akt Urol 43:168-176 (2012)

Nutritional Aspects of Primary Prostate Cancer Prevention
Schmid H.-P., Fischer C., Engeler D.S et al. In: Clinical Cancer Prevention, Senn H.-J., Otto F. (ed.), Springer, Heidelberg, pp 101-106 (2011)

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