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Im Jahr 2005 wurde die Gefäßchirurgie als eigenständige chirurgische Hauptabteilung am Klinikum Bayreuth etabliert. Zu den Schwerpunkten unserer Arbeit gehören die Behandlung von Verengungen der Halsschalgader zur Vorbeugung des Schlaganfalls durch Operation oder Gefäßstütze (Stent), die Behandlung der Erweiterung der Körperschlagader (Aneurysma), der arteriellen Durchblutungsstörung ("Schaufensterkrankheit") und des diabetischen Fußsyndroms. Im Zentrum unseres Leistungsangebotes stehen auch die Neuanlage und Korrektur von Zugängen für die Dialyse.

Dazu arbeiten wir eng mit Radiologen, Angiologen, Neurologen, Nephrologen und Diabetologen zusammen, um die oft lebensbedrohlichen Folgen von Gefäßerkrankungen wie Schlaganfall, Amputation oder Gefäßriss bei Aneurysma zu verhindern.

Dr. med. Peter Blaurock

Dr. med. Peter Blaurock
Chefarzt

Chirurg, Gefäßchirurg
endovaskulärer Chirurg und Spezialist

0921 400-755901

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  • 1
 Doris Recknagel

Doris Recknagel
Sekretariat

0921 400-5904
0921 400-5909

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Gefäßchirurgie

Klinikum Bayreuth

Komfortstation 11
 0921 400-1110

Station 34
 0921 400-1340

Postanschrift

Klinik für Gefäßchirurgie
Klinikum Bayreuth
Preuschwitzer Str. 101
95445 Bayreuth

Sprechstunden

Privatsprechstunde Dr. Peter Blaurock

Terminvereinbarung über das Sekretariat
 0921 400-5904


Gefäßchirurgische Sprechstunde im Ambulantes Zentrum – Fachbereich Chirurgie (Dr. Friedrich)

Montag 08.00 - 12.00 Uhr
Freitag 08.00 - 12.00 Uhr

Telefonische Terminvereinbarung
 0921 400-3720


Bei dringlichen Fragen:

Dr. med. Peter Blaurock
Chefarzt
 0921 400-755901

Dr. med. André Friedrich
Leitender Oberarzt
 0921 400-755916

Dr. med. André Friedrich

Dr. med. André Friedrich
Leitender Oberarzt

Facharzt für Gefäßchirurgie
Wundexperte nach ICW

0921 400-755916

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  • 1
Dr. med. Micha Nowak

Dr. med. Micha Nowak
Oberarzt

Chirurg, Gefäßchirurg, endovaskulärer Chirurg

0921 400-755917

E-Mail schreiben

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Unsere Klinik bietet Ihnen ein umfangreiches Leistungsspektrum auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft an:

  • Operative Behandlung von Erkrankungen der Halsschlagader (A. carotis)
  • Operative Behandlung bei Erweiterung (Aneurysma) der Brust-, Bauch- oder Beinschlagadern mittels offener Operation und Stentverfahren
  • Diagnostik, operative und konservative Behandlung der pAVK (periphere arterielle Verschlußkrankheit), z.B. Bypassoperationen bis zum Fuß, lokale Ausschälung (TEA) oder Gefäßaufdehnung mittels Kathetertechniken (PTA, Stent)
  • Behandlung des Krampfaderleidens (Varizen)
  • Operative und konservative Therapie bei tiefer Beinvenenthrombose
  • Operationen zur Anlage eines Dialysezuganges (Shuntoperationen)
  • Spezielle Wundbehandlung des Diabetischen Fußsyndroms und des offenen Beines (Ulkus cruris)

Spezielle Wundbehandlung

Patienten unserer Klinik haben oft mit schlecht heilenden Wunden (Ulkus, Gangrän) bis hin zu absterbendem Gewebe (Nekrose) zu kämpfen - meist als Folge von:

  • arteriellen Durchblutungsstörungen (pAVK)
  • Krampfaderleiden (Varikosis) oder
  • immer häufiger auch Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).

Diese, meist chronischen Wunden erfordern oft eine langwierige und aufwändige Behandlung; bei einem diabetischem Fußsyndrom, leider auch oft eine Amputation.

Um die optimale Versorgung von schlecht heilenden Wunden wie

  • offenen Beinen als Spätfolge eines Krampfaderleidens oder einer Beinvenenthrombose
  • diabetischen Fußsyndromen als Folge einer Zuckerkrankheit

kümmert sich mit unserem Wundmanagement speziell geschultes Personal, das Ihre Wunden auf dem neuesten Stand der Wissenschaft mit phasengerechten und wundspezifischen Einsatz der verfügbaren Wundauflagen versorgen kann. Wir wenden darüber hinaus bei Problemwunden spezielle Techniken zur Wundbehandlung an:

  • Vakuumtherapie
  • Madentherapie (Biochirurgie)
  • Elektrostimulation (WoundEL°)

Trotz aller Anstrengungen und Einsatz aller verfügbaren Wundbehandlungsmethoden ist eine Amputation nicht immer zu vermeiden. Wenn doch amputiert werden muß, besteht unser Ziel darin, nur so wenig wie möglich zu entfernen unter Erhalt eines belastbaren, prothetisch gut zu versorgenden Stumpfes. Danach wird eine rasche Rehabilitation in enger Zusammenarbeit mit den entsprechenden Partnern (Orthopädietechnik, Reha-Einrichtung, Sozialdienst) begonnen.

Im Rahmen des MVZ Chirurgie des MedZentrumKlinikum Bayreuth GmbH bieten wir eine gefäßchirurgische Sprechstunde an.

Diagnostik und Behandlung bei

  • Durchblutungsstörungen
  • Krampfadern
  • chronischen Wunden
  • allgemeinen Gefäßproblemen

Nachsorge und Kontrolle nach Gefäß-OP

Sprechzeiten:
Montag 08.00 - 12.00 Uhr
Freitag 08.00 - 12.00 Uhr

Anmeldung/Terminvereinbarung:
 0921 400-3720
 mvz.chirurgieklinikum-bayreuth.de

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

das Team der Klinik für Gefäßchirugie bemüht sich um eine reibungslose Zusammenarbeit mit Ihnen als niedergelassenen Ärzten.

Wenn Sie einen Patienten zur Abklärung oder Behandlung bei uns vorstellen möchten, vereinbaren Sie gern einen Termin in unseren gefäßchirurgischen Sprechstunden. 

Gefäßchirurgische Sprechstunde Chefarzt Dr. Blaurock

  • Patienten, die auf ausdrücklichen Wunsch (einweisender Arzt oder Patient) beim Chefarzt der Abteilung vorgestellt werden sollen
  • Patienten mit bereits vorliegender bildgebender Diagnostik mit der Fragestellung einer Behandlungsindkation (Op, Intervention) bei:
  • Aortenaneurysma (mit CT oder MRT)
  • Carotisstenose (Duplex, CT- oder MR-Angiographie)
  • pAVK (Angiographie, CT- oder MR-Angiographie)

Anmeldung über Sekretariat Gefäßchirurgie, Fr. Recknagel
 0921 400-5904

Sprechzeiten:
Montag und Donnerstag ab 13.00 Uhr 

Gefäßchirurgische Sprechstunde im MVZ Chirurgie (ltd. OA Friedrich)

  • Patienten mit allgemeinen gefäßchirurgischen Problemen oder Fragestellungen, z.B. "Durchblutungsstörung"
  • Patienten mit Venenproblemen (Varizen)
  • Patienten mit Wunden
  • Patienten im Rahmen der Nachsorge/Kontrolle nach Gefäß-Op
  • Patienten nach Beendigung der nachstationären Behandlung

Anmeldung über MVZ Chirurgie
 0921 400-3720

Sprechzeiten:
Montag und Freitag 08.00 - 12.00 Uhr

Für Patienten, Ärzte und Pflegefachkräfte der Klinik für Gefäßchirurgie ist sie eine wichtige Ansprechpartnerin: Die Case Managerin ist Lotsin, sie koordiniert alle Leistungen während eines Klinikaufenthaltes. Von der Aufnahme des Patienten über die Untersuchungen bis zur Entlassung. Sie ist Binde- und Kommunikationsglied für alle an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen. Sie bietet Patienten Unterstützung an und lässt sie während ihres Krankenhausaufenthalts nicht alleine.

Die Case Managerin sichert und steigert Struktur- und Prozessqualität. Sie sorgt für

  • eine Optimierung der Behandlungsqualität
  • eine Optimierung der Aufnahme- und Entlassungsplanung
  • eine lückenlose Koordination der Patientenversorgung und
  • für einer Sicherung der Wirtschaftlichkeit bei höchster Versorgungsqualität

Die Case Managerin wird häufig schon vor der stationären Aufnahme eines Patienten aktiv, etwa wenn Voruntersuchungen oder Anforderungen von Befunden beim einweisenden Arzt oder dem zuweisenden Krankenhaus notwendig sind. Sie übernimmt die Terminierung der Aufnahmen und die Bettenplanung, nimmt an den täglichen Visiten teil, organisiert und koordiniert nach ärztlicher Anordnung Therapie und Diagnostik. Einer ihrer Schwerpunkte ist die Organisation der Entlassungsplanung. Auf der Grundlage einer Pflege- und Sozialanamnese bei der Patientenaufnahme und der täglichen Verlaufskontrolle wird eine Einschätzung des Versorgungsbedarfs nach dem Krankenhaus ermöglicht. So können frühzeitig für den Patienten wichtige Funktionsbereiche, wie der Sozialdienst, Wundmanager, Ernährungsmanager oder Pflegefachkräfte für Stomapflege hinzugezogen werden. Diese bereiten in enger Kooperation mit Patient und Angehörigen die Entlassung vor und leiten individuelle unterstützende Maßnahmen ein.

Unsere Case Managerin bietet:

  • Individuelle Beratung für Patienten, Angehörigen und Bezugspersonen
  • Sofortige Weiterleitung an den Sozialdienst
  • Unterstützung bei der Verlegung und Entlassung Organisation von Hilfsmitteln für die häusliche Versorgung
  • Organisation von nachstationärem Verbandswechsel durch ambulante Pflegedienste oder Homecareunternehmen (Wundmanager)
  • Vermittlung Ansprechpartner innerhalb des Krankenhauses

Bitte wenden Sie sich für Terminvereinbarungen oder Fragen zur stationären Aufnahmen an unsere Case Managerin:

Sharon Porner
Case Managerin (DGCC), Krankenschwester, Pain Nurse 
 0921 400-755961 
 0921 400-1349 
 sharon.porner@klinikum-bayreuth.de

In unserer Klinik besteht die Möglichkeit, sich zum Facharzt für Gefäßchirurgie (48 Monate) oder zum Arzt mit Schwerpunkt Gefäßchirurgie (36 Monate) weiterzubilden. Sehr gern betreuen wir auch Studenten und Ärzte im Rahmen eines Praktikums oder als PJ.

Der Chefarzt Dr. med. P. Blaurock besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung nach §5 WBO 2004 und nach §7 WBO 1993.

Für neue Mitarbeiter bieten wir ein Einarbeitungs- bzw. Weiterbildungscurriculum an, welches sich am Musterweiterbildungskonzept der Weiterbildungskommision der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e. V. orientiert.

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