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Das Fach "Frauenheilkunde und Geburtshilfe" ist eines der umfangreichsten medizinischen Fächer in Deutschland und beinhaltet, von der Vorsorge der gesunden Frauen und Mädchen über die Betreuung der gesunden Mütter bis zu komplexen Tumoroperationen bei schwer erkrankten Frauen, eine sehr anspruchs- und verantwortungsvolle Tätigkeit.

Die Frauenklinik Bayreuth betreut als "Maximalversorger" Frauen mit allen stationär zu versorgenden gynäkologischen Krankheiten. Eingebettet in die moderne Infrastruktur eines akademischen Lehrkrankenhauses verbinden wir medizinische Spitzenleistung mit Nähe und persönlicher Zuwendung, um Ihnen die bestmögliche Diagnostik und Therapie anzubieten.

Dazu kommen in unserem Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe jedes Jahr rund 1000 Babys zur Welt. Neben dem medizinischen Angebot und der engen Zusammenarbeit mit der Kinderklinik ist uns Service sehr wichtig: Gerne zeigen wir Ihnen unseren Kreißsaal und die Mutter-Kind-Station. Unsere Hebammen halten außerdem ein vielfältiges Kursangebot bereit.

 Milos Popovic

Milos Popovic
Leitender Oberarzt

Kommissarischer Leiter Frauenklinik
Kommissarischer Leiter Brustzentrum
Kommissarischer Leiter Gynäkologisches Zentrum
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

0921 400-5502
0921 400-2119

E-Mail schreiben

  • 1
 Sandra Braun

Sandra Braun
Sekretariat

0921 400-5502
0921 400-5509

E-Mail schreiben

  • 1

Gynäkologie und Geburtshilfe

Klinikum Bayreuth

Station 31 (Entbindung - Kreißsaal)
 0921 400 1310

Station 32
 0921 400-1320

Station 33
 0921 400-1330

Postanschrift

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Klinikum Bayreuth
Preuschwitzer Str. 101, 95445 Bayreuth

Dr. med. Michael Müller

Dr. med. Michael Müller
Leitender Oberarzt

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

0921 400-755512
0921 400-5509

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 Milos Popovic

Milos Popovic
Leitender Oberarzt

Kommissarischer Leiter Frauenklinik
Kommissarischer Leiter Brustzentrum
Kommissarischer Leiter Gynäkologisches Zentrum
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

0921 400-5502
0921 400-2119

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  • 1
Dr. Svenia Dietzel-Drentwett

Dr. Svenia Dietzel-Drentwett
Oberärztin

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

0921 400-1340

E-Mail schreiben

Dr. med. Konstantin Malkin

Dr. med. Konstantin Malkin
Kreißsaal Oberarzt

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin

0921 400-1310

E-Mail schreiben

 Hendryk Zollver

Hendryk Zollver
Oberarzt

Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

0921 400-5502

E-Mail schreiben

  • 1

Operative Gynäkologie

Die operative Gynäkologie umfasst alle klassischen vaginalen (von der Scheide ausgehenden) und abdominalen (durch den Bauchraum) Operationsverfahren sowie die minimalinvasive gynäkologische Chirurgie der Laparoskopie (Bauchspiegelung: Besichtigung der Bauchhöhle mit einem Endoskop/Spiegelinstrument) und Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung). Den operativen Schwerpunkt bilden gynäkologisch-onkologische Eingriffe (Krebsoperationen) an Brust, Gebärmutter, Eierstöcken, Scheide und an den äußeren weiblichen Geschlechtsteilen. Die Behandlungsmethoden sind nicht schematisiert, sondern der individuellen Tumorsituation angepasst, wobei die Patientin immer in ihrer ganzen Persönlichkeit gesehen wird.

Wir gewährleisten perioperatives (während der Operation) Monitoring (Überwachung mit medizinischen Geräten) auf höchstem Niveau in enger Zusammenarbeit mit der anästhesiologischen Abteilung unter besonderer Berücksichtigung der Schmerztherapie.

Konservative Gynäkologie

Diagnostik unter Einbezug aller modernen und technischen Einrichtungen sowie Behandlung, u.a. Entzündlicher Erkrankungen, Harninkontinenz (Unvermögen, den Harn willkürlich zurückzuhalten), Endometriose (Gebärmutterschleimhaut befindet sich außerhalb der Gebärmutterhöhle), Chemotherapie, Strahlentherapie und Nachsorge aller bösartigen Erkrankungen.

Wir arbeiten eng mit anderen Fachdisziplinen wie Radiologie, Strahlentherapie und Pathologie zusammen. Die Durchführung dieser onkologischen Behandlungsmaßnahmen erfolgt unter dem für unser Therapieregime besonders wichtigen psychoonkologischen Aspekt der Lebensqualität betroffener Patientinnen überwiegend ambulant. Zu Beratungen stehen die Fachärzte der Frauenklinik gerne nach Terminvereinbarung zur Verfügung.

Onkologische Gynäkologie

  • Invasive Diagnostik
  • Systemische Therapie (Ambulant und stationär Durchführung von primärer, adjuvanter und palliativer Hormon-, Chemo-, Immuntherapie
  • Stadiengerechte Bestrahlung
  • postoperativ frühzeitige Krankengymnastik und Lymphdrainage
  • Betreuung durch Sozialdienst und Psychoonkologen
  • Operationen

Wir bevorzugen brustoperative Operationen, sowie schonende Sentinel Lymphknoten Operationen (Wächterlymphknoten-OP).

Betreuung während und nach der Schwangerschaft

Pränataldiagnostik (Ultraschall, Dopplerblutflussmessung, invasive Diagnostik wie Amniocentese) zur Erkennung von Risiken und Störungen der Schwangerschaft sowie fundierte Beratung

Überwachung im Kreißsaal von Mutter und Kind Vaginal-operative (durch die Scheide) Entbindungsverfahren bzw. Kaiserschnittentbindung in enger Zusammenarbeit mit der Kinderklinik

Unsere Bemühungen um ein positives Geburtserlebnis beinhalten: Unterstützung und persönliche Zuwendung durch erfahrene Hebammen und Ärzte für eine Entbindung in Sicherheit und Geborgenheit Naturheilkunde, Akupunktur, Entspannungsbäder, Bewegungstherapie, Aromatherapie. In Kooperation mit der anästhesiologischen Abteilung: Schmerztherapie in Form der Periduralanalgesie (Rückenmarksnarkose) Berücksichtigung individueller Wünsche und Vorstellungen der werdenden Eltern

Fachärztliche Geburtsplanung

  • Amniozentese (Fruchtwasser-Untersuchung)
  • Chorionzottenbiopsie (Mutterkuchen-Untersuchung)
  • Nackentransparenzmessung
  • Fehlbildungsultraschall (DEGUM II)
  • Doppler-Untersuchungen
  • Betreuung von Risiko-Schwangerschaften
  • 3 D Ultraschall (nach Terminabsprache)

Geburtshilfe

Klinische Studien

Grundsätzlich werden in der klinischen Forschung interventionelle und nicht-interventionelle Studien unterschieden. Wer von interventionellen Studien spricht, meint in der Regel Therapiestudien, bei denen eine bestimmte (neue) Behandlungsmethode erprobt wird. Interventionelle (Arzneimittel-)Studien werden in die Phasen I bis IV eingeteilt.

Phase I-Studien sind kleine Studien, in denen eine neue Behandlung erstmals am Menschen, und zwar an gesunden Freiwilligen, eingesetzt wird. In diesem Stadium werden grundlegende pharmakologische Eigenschaften eines neuen Medikaments überprüft, um zu sehen, ob es überhaupt für einen Einsatz beim Menschen in Frage kommt.

Phase II-Studien sind etwas größer als Phase I-Studien. Sie haben meist 100 bis 300 Teilnehmer. In der Phase II wird ein Medikament zum ersten Mal bei Patientinnen und Patienten überprüft, die an jener Erkrankung leiden, für die die Zulassung angestrebt wird. In der Phase II geht es um die optimale Dosierung eines Medikaments. Zusätzlich werden erste Daten zur Wirksamkeit und zur Sicherheit erhoben.

Phase III-Studien sind große Studien, die mit darüber entscheiden, ob ein Medikament tatsächlich auf den Markt kommt oder nicht. Sie geben relativ präzise Auskunft über Wirksamkeit und Verträglichkeit. In den allermeisten Fällen handelt es sich um Vergleichsstudien, bei denen Patientinnen und Patienten, die die zu untersuchende Behandlung erhalten, mit anderen verglichen werden, die die Behandlung nicht erhalten.

Phase IV-Studien finden statt, wenn ein Medikament bereits auf dem Markt ist, also nach einer arzneimittelrechtlichen Zulassung. Für Phase IV-Studien gibt es unterschiedliche Gründe. So kann es sinnvoll sein, ein bereits zugelassenes Medikament bei Patientinnen und Patienten mit bestimmten Eigenschaften noch einmal gezielt zu untersuchen. In Phase IV-Studien können außerdem seltene Nebenwirkungen eines Medikaments besser beurteilt werden, weil mehr Patientinnen und Patienten behandelt werden.

Nicht interventionelle Studien

Neben den Interventionsstudien sind nicht-interventionelle Studien die zweite große Gruppe klinischer Studien. Bei diesen Studien gibt es keine gezielte "Intervention". Es wird lediglich beobachtet und dokumentiert. Im Bereich der nicht-interventionellen Studien berühren sich die klinische Forschung und die Versorgungsforschung. Drei wichtige Studientypen werden unterschieden:

Fall-Kontroll-Studien sind nicht-interventionelle Studien, bei denen Patientinnen und Patienten, die eine bestimmte Behandlung erhalten haben, mit anderen Patientinnen und Patienten verglichen werden, die diese Behandlung nicht erhalten haben. Fall-Kontroll-Studien sind "retrospektive" Studien, das heißt die Auswertung des Behandlungserfolgs erfolgt im Rückblick anhand von medizinischen Unterlagen.

Unter dem Begriff "Kohortenstudien" werden nicht-interventionelle Studien zusammengefasst, bei denen eine Gruppe von Patientinnen und Patienten, die eine bestimmte Behandlung erhalten, hinsichtlich des weiteren Krankheitsverlaufs prospektiv, oft über Jahre hinweg, beobachtet wird.

Anwendungsbeobachtungen sind eine Sonderform der nicht-interventionellen Studien. Sie werden meist von pharmazeutischen Unternehmen oder Medizinprodukteherstellern initiiert und dienen dazu, Informationen über den Einsatz eines neuen Medikaments im Alltag zu sammeln.


UNSER BEITRAG AN DER KLINISCHEN FORSCHUNG - STUDIEN AM KLINIKUM BAYREUTH

Offene Studien im Bereich "Brust":

  • BCP: Eine Registerstudie zur Erforschung des Mamma-Ca in der Schwangerschaft. Bei dieser Studie können Sie sich ab sofort mitwirken! Helfen Sie anderen Frauen, indem die seltene Indikation "Brustkrebs während der Schwangerschaft" erforschen werden kann
  • Mamma-Ca beim Mann: Eine Registerstudie zur Erforschung des Mamma-Ca beim Mann. Wenn Sie betroffen sind, können Sie sich ab sofort bei uns melden. Helfen Sie uns, dass "Brustkrebs beim Mann" aktiv erforscht werden kann, damit in Zukunft auch die Männer eine bestmöglich angepasste Therapie erhalten können!
  • HERSCIN: Eine Nicht Interventionelle Studie zum Einsatz von Herception s.c. bei Patientinnen mit Her2+ Brustkrebs im Frühstadium im Klinischen Alltag
  • PRAEGNANT: Prospektives akademisches translationales Forschungsnetzwerk zur Optimierung der onkologischen Versorgungsqualität in der adjuvanten und fortgeschrittenen / metastasierten Situation, Versorgungsforschung, Pharmakogenomik, Biomarker und Pharmaökonomie
  • BRAWO: Eine NIS für Brustkrebs mit Afinitor und Exemestan für ER+ Frauen
  • SOLAR 1: Eine Phase III, randomisiert und doppel-blind, Placebo kontrollierte Studie mit Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant für Männer und Postmenopausale Frauen mit Hormonrezeptor pos, HER2 neg. fortgeschrittener Brustkrebs nach Progress während oder nach einer Aromatasehemmerbehandlung
  • BRAIN MET: Prospektive und Retrospektive Registerstudie zur Diagnostik und Therapie von Hirnmetastasen beim Brustkrebs

Geplante Studien im Bereich "Brust":

  • MaLife: eine Prospektive Registerstudie und Beobachtungsstudie der adjuvanten und palliativen Behandlungsstrategien in der Therapie des Brustkrebses.
  • Detect V: Eine Phase II Studie zum Vergleich einer Chemo gegen Endokrine Terhapie in Kombination mit einer Her2+ Target Therapie mit Trastuzumab und Pertuzumab

Laufende Studien im Bereich "Brust":

  • HERA: Eine Phase III Studie für Patientinnen mit HER2 pos. Brustkrebs
  • PANTHER: Eine Phase III Studie an die Nebenwirkung der Patientinnen angepasste dosisdichte Chemotherapie
  • GEPARQUINTO: Eine Phase III Studie bei primären Mamma-Ca.
  • PREFACE: Eine Phase IV Studie bei postmenopausalen steroidhormonrezeptor pos. Mamma Ca
  • ALLTO: Eine Phase III bei frühem Mamma-Ca
  • FACE: Eine Studie in der primären adj. Therapie Letrozol vs. Anastrozol
  • SUCCESS: Eine Phase III Studie zur Adj. Therapie des primären Mamma-Ca
  • IBIS II: Eine Präventionsstudie bei DCIS mit Tamoxifen oder Anstrazol

Bereits geschlossene Studien im Bereich "Brust":

  • LEA, eine Phase III Studie zur Effektiviät und Sicherheit von Bevacizumabin Kombination mit einer antihormonellen Therapie
  • GAIN, eine Phase III Studie bei nodalpositiven Mamma-Ca

Offene Studien im Bereich "Ovar":

  • Expression IV: Umfragestudie "Welche Erwartungen haben Patientinnen mit Eierstock-, Eileiter-, oder Bauchfellkrebs an eine Erhaltungstherapie"
  • OvaYond: Multizentrische, offene Beobachtungsstudie zur Behandlung des platinsensiblen Ovarial- carcinomrezidiv mit Yondelis+PLD

Geplante Studien im Bereich "Ovar":

  • Otilia: Nicht Interventionelle Studie über Avastin in der Primärbehandlung des Fortgeschrittenen epithelialen Ovarialcarcinoms bei Frauen ab 70 Jahren.

Laufende Studien im Bereich "Ovar":

  • HECTOR: Eine Phase III Studie bei Platin-sensitiven rezidivierten epithelialen Ovarial-Ca, Peritoneal-Ca oder Tuben-Ca
  • OVAR 16: Eine Phase III Studie für Frauen nach einer Firstline-Chemotherapie

Bereits geschlossene Studien im Bereich "Ovar":

  • OVAR 11: Eine Phase III Studie mit epithelialem Ovarial-Ca

Sonstige, bereits geschlossene Studien:

  • PIAT: Eine Befragungsstudie über Lebensqualität und Aufklärung von Ärzten

NEU: GEBURTSHILFLICHE STUDIEN:

Laufende Studien im Bereich Geburtshilfe:

  • Cesarean: Wirkung, Verträglichkeit und Sicherheit eines Probiotikums bei gesunden, reifen Kaiserschnitt-Neugeborenen über 12 Monaten
  • Obseva: Eine Phase II, doppelblinde, randomisierte, mit Placebo kontrollierte Parallelstudie zur Beurteilung von Sicherheit und Effektivität von OBE001 nach oraler Einnahme schwangerer Frauen mit frühzeitigen Wehen

Nähere Informationen zu Studien erhalten Sie im Studiensekretariat der Frauenklinik.

Ihr Ansprechpartner von Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr:
Carola Petzet
 0921 400-756351
 0921 400-1331

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