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Schwerpunktklinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen mit Dialyse und Angiologie

Die Klinik für Nephrologie und Angiologie widmet sich insbesondere der Diagnostik und Therapie aller Formen des akuten oder chronischen Nierenversagens und der Systemerkrankungen und Autoimmunerkrankungen (SLE, Vaskulitis etc.). Weiterhin gehört die Diagnostik, Abklärung und differenzierte Behandlung der arteriellen Hypertonie, die Betreuung von Patienten mit diabetischem Spätsyndrom und diabetischer Nierenschädigung sowie die Betreuung von Patienten nach Nierentransplantation in Kooperation mit den Transplantationszentren zu den Kernaufgaben der Klinik. Ein weiterer Bestandteil unseres Angebotes ist die Klinikdialyse mit 8 Behandlungsplätzen für Hämodialysepatienten, wovon 2 auch als Isolationsplätze genutzt werden können.

Unsere Klinik kooperiert eng mit dem Nierenzentrum des KfH Kuratorium für Dialyse- und Nierentransplantation e. V. Im KfH-Nierenzentrum erfolgt die ambulante Durchführung von Dialysen auf 32 Dialyseplätzen sowie die ambulante Betreuung von Patienten mit Nieren- und Hochdruckerkrankungen.

Im Vebund mit den anderen Schwerpunktskliniken am Klinikum Bayreuth können wir eine umfassende, fachübergreifende Versorgung von Patienten mit Nieren- und Hochdruckerkrankungen, die ja oft an vielfältigen Zusatzerkrankungen leiden, gewährleisten.

Die Angiologie (oder "zu deutsch" Gefäßmedizin) ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin und befasst sich mit der Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen der Arterien, der Venen und Lymphgefäße. Die Zahl von Patienten mit multiplen und komplexen Gefäßproblemen nimmt stetig zu, zum einen auf Grund der bekannten demographischen Entwicklungen in der Bevölkerung, zum anderen auch wegen Zunahme der bekannten Risikofaktoren als Folge "moderner" Lebensweisen (Übergewicht, Fehlernährung, Bewegungsmangel, Diabetes, Fettstoffwechselstörung und Rauchen).
Es ist aber auch eine Zunahme von schwerwiegenden Gefäßproblemen bei jüngeren Patienten mit einem hohen Risikoprofil zu beobachten.

Viele gefäßkranke Patienten haben zudem eine Vielzahl von chronischen Begleiterkrankungen und eine Fülle von Risikofaktoren. Dies erfordert eine engmaschige interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedenster medizinischer Fachabteilungen zur Auswahl eines für jeden Patienten individuellen, diagnostischen und therapeutischen Konzeptes.

In der Abteilung für Angiologie wird in enger Zusammenarbeit mit der Radiologie und der Gefäßchirurgie im Rahmen eines Gefäßzentrums sowie den anderen Schwerpunktkliniken am Klinikum Bayreuth für jeden einzelnen Patienten individuell das beste Therapieverfahren ausgewählt.

Professor Dr. med. Harald Rupprecht

Professor Dr. med. Harald Rupprecht
Chefarzt

Erster Stellvertreter des Ärztlichen Direktors
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Rheumatologie, Diabetologie, Hypertensiologen-DHL

0921 400-6102
0921 400-6109

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  • 1
 Sabine Jungwirth

Sabine Jungwirth
Sekretariat

0921 400-6102
0921 400-6109

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  • 1

Nephrologie und Angiologie

Klinikum Bayreuth

Station 22 (Nephrologische Schwerpunktstation)
 0921 400-1220

Station 16 (Dialysestation)
 0921 400-1160

Komfortstation 17
 0921 400-1170

Postanschrift

Klinik für Nephrologie und Angiologie
Klinikum Bayreuth
Preuschwitzer Str. 101
95445 Bayreuth

Dr. med. Paul-Wilhelm Zühlke

Dr. med. Paul-Wilhelm Zühlke
Leitender Oberarzt

Internist-Nephrologe-Angiologe-Hypertensiologe-DHL

0921 400-6111
0921 400-6109

E-Mail schreiben

Dr. med. Jürgen Kothmann

Dr. med. Jürgen Kothmann
Oberarzt

Internist

0921 400-6110
0921 400-6109

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Dr. med. Walter Aimer

Dr. med. Walter Aimer
Oberarzt

Internist, Nephrologe & Pneumologe

0921 400-6113
0921 400-6109

E-Mail schreiben

Dr. med. Roman Koshedub

Dr. med. Roman Koshedub
Leitender Oberarzt

Facharzt für innere Medizin & Rheumatologie

0921 400-4718
0921 400-4709

E-Mail schreiben

Dr. med. Haxhrije Salihi-Halimi

Dr. med. Haxhrije Salihi-Halimi
Oberärztin

Fachärztin für innere Medizin & Nephrologin

0921 400-4717
0921 400-4709

E-Mail schreiben

Dr. med. Bianca Stancu

Dr. med. Bianca Stancu
Oberärztin

Fachärztin für Innerer Medizin und Nephrologie

0921 400-6123
0921 400-6109

E-Mail schreiben

Die Schwerpunkte der Klinik für Nephrologie liegen innerhalb der innerern Medizin in der Behandlung von Nieren- und Bluthochdruckerkrankungen, der rheumatologischen und immunologischen Erkrankungen; Gefäßerkrankungen. Dies beinhaltet die

  • Versorgung von Patienten mit chronischem und akutem Nierenversagen
  • Hämodialyse
  • Hämofiltration
  • Peritonealdialyse
  • Plasmaaustausch
  • Immunadsorption
  • Ultraschallabteilung incl. Gefäß-Sonographie
  • Konsiliardienst für Innere Medizin in der Betriebsstätte Klinik Hohe Warte

Klinisches Leistungsspektrum der Nephrologie mit Dialyse und Hypertensiologie

In unserer Klinik werden speziell Patienten mit folgenden Erkrankungen behandelt

  • Bluthochdruck (Abklärung sekundärer Hypertonieformen, differenzierte Hypertonietherapie)
  • Glomeruläre Nierenerkrankungen
  • Tubulointerstitielle Nierenerkrankungen
  • Infektionen der Niere und Harnwege
  • Diabetische Nephropathie
  • Immunologische und rheumatologische Erkrankungen (insbesondere Vaskulitiden, SLE etc.)
  • Angeborene Nierenerkrankungen (Alport-Syndrom, Zystennieren, von-Hippel-Lindau-Syndrom, Nephronophtise, tuberöse Sklerose)
  • Nierensteinleiden
  • Akutes Nierenversagen
  • Chronisches Nierenversagen
  • Störungen des Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushaltes
  • Patienten nach Nierentransplantation
  • Metabolische Knochenerkrankungen
  • Endokrine Erkrankungen der Nieren, Nebennieren und Nebenschilddrüsen sowie Spätkomplikationen des Diabetes mellitus

Die Klinik für Nephrologie führt alle gängigen Verfahren der Nierenersatztherapie sowie der Plasmaseparationsbehandlungen durch:

Nierenersatzverfahren

  • Hämodialyse
  • Hämofiltration
  • Hämodiafiltration
  • Kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse (CAPD)
  • Nächtlich intermittierende Peritonealdialyse (NIPD)
  • Kontinuierliche zyklische Peritonealdialyse (CCPD)
  • Intermittierende Peritonealdialyse (IPD)

Plasmaseparationsverfahren (Plasmapherese)

  • Therapeutischer Plasmaaustausch
  • Plasmadifferenzialfiltration (Kaskadenfiltration)
  • Immunadsorption
  • LDL-Apherese

Hämodialysebehandlung

Patientin bei der Hämodialysebehandlung

Die Niere - Organ mit vielfältigen Aufgaben

Von der Niere weiß man oft nur, dass sie zur "Entgiftung" des Körpers beiträgt. Sie spielt aber auch eine ganz wesentliche Rolle bei der Steuerung des Wasserhaushaltes unseres Körpers, der Zusammensetzung der Elektrolyte, der Blutdruckregulation, der Bildung des roten Blutfarbstoffes und der Knochenbildung.

Erkrankungen der Niere verlaufen oft schleichend und unbemerkt. Beim Auftreten von Symptomen wie Leistungsrückgang, blasser Hautfarbe, geschwollenen Beinen, Übelkeit, Kopfschmerzen oder Juckreiz ist es häufig schon zu unwiederbringlichem Verlust von Nierengewebe gekommen. Eine unserer Hauptaufgaben besteht daher in der Früherkennung von Nierenerkrankungen und in der Verhinderung des Fortschreitens eines Nierenfunktionsverlustes.

Patienten, deren Nieren völlig versagen, werden ausführlich über nötige Änderungen der Lebensgewohnheiten sowie über das für den jeweiligen Patienten am besten geeignete Verfahren zum Nierenersatz (Hämodialyse, Bauchfelldialyse, Transplantation) beraten.

Urinanalyse

Eine Urinanalyse gibt Aufschluss über eventuelle Schädigung der Niere.

Urinanalyse

Bluthochdruck, die stumme Krankheit

Bluthochdruck verursacht meist kaum Beschwerden, auch wenn der erhöhte Blutdruck bereits begonnen hat, schwere Schäden an Blutgefäßen und Organen wie Herz, Niere und Gehirn zu hinterlassen.

Unser Ziel ist es, den Bluthochdruck und insbesondere auch die dadurch verursachten Organschäden frühzeitig mit neuesten Erkenntnissen und Methoden zu diagnostizieren. In einigen Fällen kann man die Ursache der Blutdruckerhöhung genau benennen, wie z.B. bei hormonellen Störungen, bei einer Verengung der Nierenarterien oder einem chronischen Nierenleiden. Jeder Patient erhält dann eine auf ihn zurechtgeschnittene Bluthochdrucktherapie. In den meisten Fällen ist eine lebenslange medikamentöse Therapie erforderlich. Jedoch können auch Maßnahmen wie Gewichtsreduktion, salzarme Kost, körperliche Bewegung und Verzicht auf übermäßigen Alkoholkonsum wesentlich zur Blutdrucksenkung beitragen. Der Therapieerfolg wird durch Registrierung des Blutdrucks über 24 Stunden regelmäßig überprüft.

Nierenersatz durch Spenderorgane

Ein Funktionsausfall der Nieren mit seinen lebensbedrohlichen Komplikationen kann heute über verschiedene Verfahren der Blutwäsche (Hämodialyse, Bauchfelldialyse) überbrückt werden. Als Alternative dazu bietet die Transplantation einer funktionstüchtigen Niere eines Spenders in das kleine Becken des Empfängers, eine sehr gute Behandlungsmöglichkeit mit der dem Patienten ein hohes Maß an Lebensqualität zurückgegeben werden kann. Auch Verwandte können einem nierenkranken Familienmitglied eine gesunde Niere spenden. Patienten, deren Nieren im Rahmen eines Diabetes mellitus versagen, können eine kombinierte Nieren-Pankreas-Transplantation erhalten.

In enger Kooperation mit dem Transplantationszentrum der Universität Erlangen-Nürnberg beraten wir Sie gerne über alle Möglichkeiten der Transplantation, führen die nötigen Voruntersuchungen durch und bieten eine umfassende Nachsorge nach Transplantation.

Blutfluss-Messung in einer Transplantatniere

Es besteht eine Kooperationsvereinbarung mit dem KfH - Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V.

KfH-Nierenzentrum
Stolzingstraße 40
95445 Bayreuth
 0921 728280 
https://www.kfh.de/nierenzentrum/bayreuth/startseite/

Die Schwerpunkte der Angiologie liegen innerhalb der Inneren Medizin in der Behandlung von Gefäßerkrankungen (Angiologie = dt. Gefäßmedizin). Dies sind vor allem Erkrankungen der Arterien, der Venen oder lymphatische Erkrankungen.

Erkrankungen der Arterien:

  • Durchblutungsstörungen im Bereich der Becken- und Beinarterien, der Armarterien, der Nierengefäße sowie der Halsschlagader
  • Embolien, Gefäßerweiterungen (Aneurysma)
  • Durchblutungsstörungen der kleine Gefäße und Kapillaren Raynaud-Syndrom
  • Durchblutungsstörungen in Zusammenhang mit Diabetes mellitus
  • Diabetisches Fußsyndrom

Erkrankungen der Venen:

  • Venenthrombose, Lungenembolie, chron.-venöse Insuffizienz

Lymphatische Erkrankungen:

  • primäres und sekundäres Lymphödem

Entzündliche Gefäßerkrankungen
Kompressionssyndrome /Gefäßmissbildungen
Shuntfunktionsstörungen bei Dialysepatienten

Diagnostik und Therapie

Sonographie:

  • Systolische Dopplerdruckmessung
  • cw-Dopplersonographie
  • B-Bild-Sonographie
  • (Farb-) Duplexsonographie
  • Kontrastmittel-verstärkte Sonographie
  • Echokardiographie

Laufbandergometrie
TCPO2-Messung
Kapillarmikroskopie

Im Rahmen des Gefäßzentrums am Klinikum Bayreuth und insbesondere in Kooperation mit den radiologischen Institutionen am Klinikum Bayreuth werden die modernsten diagnostischen und therapeutischen Verfahren bei Erkrankungen des Gefäßsystems angeboten:

  • Selektive Katheter-Angiographien aller Gefäßprovinzen (digitale Subtraktions-Angiographie) mit Ballondilatationen und Stent-Implantationen
  • Angio-CT (Computertomographie)
  • Kernspin-Angiographie

Ultraschalldiagnostik

Im hochauflösenden Schwarz-Weiss-Bild (B-Bild) können die Arterien und Venen in ihren beschallbaren Verlaufsabschnitten direkt dargestellt und möglichst langstreckig verfolgt werden. Krankhafte Veränderungen der Gefäßwand, speziell atherosklerotische Wandverdickungen, Auflagerungen und Gerinnselbildungen (Thromben) können auf diese Weise erfaßt werden. Mittels Plaque- und Stenosemessungen kann der Schweregrad bestehender Gefäßverengungen ermittelt werden.

Im Farbduplex-Verfahren werdendie Blutflüsse in den Arterien und Venen jeweils farbig dargestellt und mittels Strömungskurven (pw- und cw-Doppler) vermessen werden. Mit modernen Ultraschallgeräten ist es möglich, selbst langsamste Strömungen mit speziellen Verfahren (Digital-Power-Imaging, Power-Mode, Angio-Mode) farbig darzustellen und zu beurteilen.

Zusätzlich können zur verbesserten Kontrastdarstellung bei Erfordernis Signalverstärker (Ultraschallkontrastmittel) eingesetzt werden. Im Unterschied zu Röntgenkontrastmitteln sind diese Ultraschallkontrastmittel völlig gefahrlos und frei von Nebenwirkungen (keine Jodüberladung, keine Allergien, keine Schockgefahr, keine Strahlenbelastung).

Ein Gefäß-Check mit Ultraschall ermöglicht im einzelnen die Beurteilung der folgenden Gefäße: Sämtliche beschallbaren hirnversorgenden Blutgefäße des Halses und des Schädelinneren, sämtliche beschallbaren Blutgefäße der Arme und Beine bis zu den Fingern und Zehen, sämtliche beschallbaren Blutgefäße des Bauchraumes einschließlich Bauchaorta, Becken-, Nieren- und Genitalgefäßen.

Bei Lymphabfluß-Störungen sind die zugehörigen Lymphknoten mit Ultraschall zu beurteilen.

Kapillarmikroskopie

Die Kapillarmikroskopie beurteilt durch eine lichtmikroskopische Einrichtung den Aufbau der Kapillaren in der Haut. Dazu eignet sich insbesondere der Nagelfalz der Finger, aber auch der Füße, denn hier sind die kleinsten Blutgefäße in ihrer ganzen Architektur beurteilbar. So können organische Kapillarschädigungen oder -erkrankungen erkannt werden, insbesondere in der Diagnostik von Bindegewebserkrankungen (z.B. Sklerodermie) oder in der Diagnostik von entzündlichen Gefäßerkrankungen spielt dieses Verfahren eine wichtige diagnostische Rolle. Diese können von mehr funktionellen Störungen differenziert werden. Darüber hinaus ist der Schweregrad einer Hautdurchblutungsstörung zu erfassen, somit ist das Risiko und die Prognose von Hautschädigungen abzuschätzen.

Die Beurteilung der kleinsten Gefäße (Kapillaren), also der Mikrozirkulation, gelingt nicht mit den üblicherweise in der Angiologie verwendeten Untersuchungsgeräten (Ultraschall-Doppler, Duplexsonographie, Oszillographie). Daher haben andere Verfahren zur Beurteilung der Mikrozirkulation (Durchblutung der kleinen Gefäße - Kapillaren) in den letzten Jahren ihren Platz in der Diagnostik gefunden.

Insbesondere nicht belastende Untersuchungstechniken, wie die Kapillarmikroskopie und die Messung des transkutanen Sauerstoffpartialdruckes (TcPO2), haben eine größere Verbreitung gefunden.

Die Kapillarmikroskopie erlaubt als einzige einfache, nicht belastende Methode, die direkte Untersuchung und Beurteilung der Mikrozirkulation der Haut und des Aussehens der Kapillaren. Bei Verwendung von Videotechnik bei der Untersuchung ist zusätzlich die Erfassung dynamischer Vorgänge in den Kapillaren möglich. Mit der Kapillarmikroskopie kann der Blutfluss in den Kapillaren direkt unter dem Mikroskop beobachtet werden. Dies gelingt an jeder Stelle der Körperoberfläche, bevorzugt am Nagelfalz. Aus dem Aussehen und der räumlichen Verteilung dieser kleinsten Gefäße sowie aus dem ebenfalls erkennbaren Blutfluss lassen sich Aussagen über Störungen der Mikrozirkulation (Mikroangiopathie) treffen. Besonders hilfreich ist diese Diagnostik bei dem Raynaud-Syndrom und bei Bindegewebserkrankungen, wie auch bei rheumatischen Erkrankungen und bei der diabetischen Mikroangiopathie.

Die Auswirkung einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit auf die Ernährung der Haut mit Blut kann quantifiziert werden. Sowohl im Akutversuch als auch bei Messung über die Zeit ist eine Einschätzung möglich, ob durchblutungsverbessernde Maßnahmen die Hautdurchblutung verbessern und therapeutisch sinnvoll sind.

Bei der Thrombangiitis obliterans können kapillarmorphologische Veränderungen im Nagelfalzbereich der Finger auftreten: Kapillarverlängerung, Blutungssaum oberhalb der distalen Kapillarreihe und Kapillarverzweigung.

Die Akrodermatitis atrophicans ist mit erhaltenen Kapillarschlingen und gut sichtbaren Venolenplexus diagnostizierbar.

Die Kapillarmikroskopie zeichnet sich durch hohe Sensitivität in der Diagnostik von Kollagenosen (Bindegewebserkrankungen) und Vaskulitiden (entzündliche Gefäßkrankheiten) aus. Megakapillaren, Kapillarverminderung und avaskuläre Felder sind bei mehr als 85 % der Patienten mit einer systemischen Sklerodermie zu erwarten. Dieser Einblick in die Möglichkeiten der Kapillarmikroskopie macht deutlich, daß sich dieses praxisrelevante, nichtinvasive Untersuchungsverfahren im klinischen Alltag bewährt. Der gezielte Einsatz zur Beurteilung der Mikrozirkulation bei angiologischen Problemen ist sinnvoll möglich.

Nephrologie

Termine für die nächsten Qualitätszirkel:

Donnerstag, 17. Dezember 2015, 19:00 Uhr in Bayreuth, Leopldstr. 11

Prof. Harald Rupprecht ist in der Forschung aktiv.
Folgende wissenschaftliche Beiträge sind bereits in für die Medizin relevante Medien veröffentlicht:

Braun J, Rupprecht HD, Gessler U
Systolic time intervals before and after hemodialysis. Proc. EDTA-ERA 21 (1984) 348-353

Rupprecht HD, Dann P, Sukhatme VP, Sterzel RB, Coleman DL
Effect of vasoactive agents on induction of Egr-1 in rat mesangial cells: correlation with mitogenicity. Am. J. Physiol. 263 (1992) F623-F636

Coleman DL, Bartiss AH, Sukhatme VP, Liu J, Rupprecht HD
Lipopolysaccharide induces Egr-1 mRNA and protein in murine peritoneal macrophages. J. Immunol. 149 (1992) 3045-3051

Rupprecht HD, Sukhatme VP, Lacy J, Sterzel RB, Coleman DL
PDGF-induced Egr-1 expression in rat mesangial cells is mediated through upstream serum response elements. Am. J. Physiol. 265 (1993) F351-F360

Rupprecht HD, Sukhatme VP, Rupprecht AP, Sterzel RB, Coleman DL
Serum response elements mediate protein kinase C dependent transcriptional induction of early growth response gene-1 by arginine vasopressin in rat mesangial cells. J. Cell. Physiol. 159 (1994) 311-323

Rupprecht HD, Drummond IA, Madden SL, Rauscher FJ III, Sukhatme VP
The Wilms' tumor suppressor gene WT1 is negatively autoregulated. J. Biol. Chem. 269 (1994) 6198-6206

Drummond IA, Rupprecht HD, Rohwer-Nutter P, Lopez-Guisa JM, Madden SL, Rauscher FJ III, Sukhatme VP
DNA recognition by splicing variants of the Wilms' tumor suppressor WT1. Mol. Cell. Biol. 14 (1994) 3800-3809

Hofer G, Grimmer C, Sukhatme VP, Sterzel RB, Rupprecht HD
The transcription factor Egr-1 regulates mesangial cell proliferation. J. Biol. Chem. 271 (1996) 28306-28310

Rupprecht HD, Hofer G, deHeer E, Sterzel RB, Faller G, Schöcklmann HO
Expression of the transcriptional regulator Egr-1 in experimental nephritis: requirement for mesangial cell proliferation. Kidney Int. 51 (1997) 694-702

Schöcklmann HO, Rupprecht HD, Zauner I, Sterzel RB
TGF-*1-induced cell cycle arrest in renal mesangial cells involves inhibition of cyclinE-cdk2 activation and retinoblastoma protein phosphorylation. Kidney Int. 51 (1997) 1228-1236

Bair H-J, Guenther E, Rupprecht HD, Platsch G, Becker D, Neumayer HH, Wolf F
Tc-99m DTPA perfusion scintigraphy and color coded duplex sonography in the evaluation of minimal renal allograft perfusion. Nuklearmedizin 36 (1997) 178-182

Rupprecht HD, Hofer G, Schöcklmann HO
Der Transkriptionsfaktor Egr-1 reguliert das Wachstum glomerulärer Mesangiumzellen. Medizinische Klinik 92 (1997) 68-73

Pröls F, Heidgress D, Rupprecht HD, Marx M
Regulation of osteopontin expression in rat mesangial cells. FEBS Letter 422 (1998) 15-18

Ott R, Rupprecht HD, Born G, Müller V, Reck T, Hohenberger W, Köckerling F
Plasma separation and bilirubin adsorption after complicated liver transplantation: a therapeutic approach to excessive hyperbilirubinemia. Transplantation 65 (1998) 434-437

Reiser COA, Lanz T, Hofmann F, Hofer G, Rupprecht HD, Goppelt-Strübe M
Lysophosphatidic acid-mediated signal-transduction pathways involved in the induction of the early-response genes prostaglandin G/H synthase-2 and Egr-1: a critical role for the mitogen-activated protein kinase p38 and for Rho proteins. Biochem. J. 330 (1998) 1107-1114

Rupprecht HD, Akagi Y, Keil A, Hofer G
Nitric oxide inhibits growth of glomerular mesangial cells: role of the transcription factor Egr-1. Kidney Int. 57 (2000) 70-

Hafezi S, Ries R, Weidner S, Wonka A, Rupprecht HD
The patient with Wegener's granulomatosis and an intrasplenic mass of unknown origin. Nephrol. Dialysis Transplant. 15 (2000) 906-908

Pieper M, Rupprecht HD, Bruch K, deHeer E, Schoecklmann HO
Requirement of heat shock protein 90 in mesangial cell mitogenesis. Kidney Int. 58 (2000) 2377-2389

Burkhardt K, Radespiel-Tröger M, Rupprecht HD, Riess R, Renders L, Hauser IA, Kunzendorf U
An increase in myeloid related protein serum levels precedes acute renal allograft rejection. J. Am. Soc. Nephrol. 12 (2001) 1947-1957

Weidner S, Neupert W, Goppelt-Strübe M, Rupprecht HD
Antineutrophilic cytoplasmic antibodies induce human monocytes to produce oxygen radicals in vitro. Arthritis and Rheumat. 44 (2001) 1698-1706

Jakobi J, Titze J, Niewerth P, Lang R, Schulze B, Rupprecht HD
Severe hyponatriemia due to hypothalamic-pituitary adrenal insufficiency. Nephrol. Dial. Transplant. 16 (2001) 1708-1710

Rupprecht HD, Ries R
Acute myoglobinuric renal failure (Images in Clinical Medicine). New Engl. J. Med. 345 (2001) 1747

Keil A, Goldschmeding R, Blom IE, Rupprecht HD
Nitric oxide downregulates connective tissue growth factor in rat mesangial cells. Kidney Int. 62 (2002) 401-411

Delles C, Weidner S, Schobel HP, Rupprecht HD
Renal artery stenosis in a patient with Takayasu´s Arteritis. Nephrol. Dial. Transplant. 17 (2002) 1339-1341

Nakamura H, Isaka Y, Tsujie M, Rupprecht HD, Akagi Y, Ueda N, Imai E, Hori M
Introduction of DNA enzyme for Egr-1 into tubulointerstitial fibroblasts by electroporation reduced interstitial alpha-smooth muscle actin expression and fibrosis in unilateral ureteral obstruction (UUO) rats. Gene Therapy 9 (2002) 495-502

Burkhardt K, Bösnecker A, Rupprecht HD, Radespiel-Tröger M, Riess R, Goppelt-Struebe M, Hauser IA, Kunzendorf U
MRP8/14 is superior to RM3/1, 25F9, CD14 and ICAM-1,VCAM-1, PECAM-1, E-Selectin and Thrombospondin, as a specific immunohistological marker for an acute human renal allograft rejection (submitted)

Keil A, Carl M, Rupprecht HD
Screening for genes regulated by nitric oxide in rat mesangial cells (submitted)

Neupert W, Weidner S, Decker M, Brüne B, Rupprecht HD
Endothelial cell apoptosis in thrombotic-thrombocytopenic purpura and idiopathic hemolytic uremic syndrome (in preparation)

Delles C, Wittmann M, Renders L, Kunzendorf U, Böhner C, Wutke R, Lang W, Schott GE, Rupprecht HD
Restoration of renal allograft function by endovascular stenting of an iliac artery dissection. Nephrol Dial Transplant 17 (2002) 1116-1118

Walcher J, Witter T, Rupprecht HD
Hepatocellular carcinoma with paraneoplastic demyelinating polyneuropathy and PR3-ANCA. J Clin Gastroenterology 35 (2002) 364-365

Titze J, Schneider M, Krause H, Jacobi J, Stolte M, Linke PR, Rupprecht HD
Diarrhea, nephrotic syndrome and hidrandenitis suppurativa. An anusual case Nephrol Dial Transplant. 18 (2003) 192-194

Carl M, Akagi Y, Weidner S, Isaka Y, Imai E, Rupprecht HD
Specific inhibition of Egr-1 prevents mesangial cell hypercellularity in experimental nephritis. Kidney International 63 (2003) 1302-1312

Daniel C, Wiede J, Takabatake Y, Mizui M, Isaka Y, Imai E, Rupprecht HD, Schulze-Lohoff E, Krutsch HC, Ribeiro SMF, Roberts DD, Murphy-Ullrich JE, Hugo C
Thrombospondin-1 is a major activator of TGF-ß in fibrotic renal disease in the rat in vivo. Am J Pathology 163 (2003) 1185-1192

Rupprecht HD
Thrombotic thrombocytopenic microangiopathies. Nephro News 4/03 (2003) 7-10

Delles C, Schlüter C, Wittmenn M, Renders L, Ries R, Rösch W, Schott GE, Rupprecht HD, Kunzendorf U
"Very delayed" graft function in a petient after living-related kidney transplantation Transplantation. Proceedings 36 (2004) 1377-1379

Weissinger EM, Wittke S, Kaiser T, Haller H, Bartel S, Krebs R, Golovko I, Rupprecht HD, Haubitz M, Hecker H, Mischak H, Fliser D
Proteomic patterns established with capillary electrophoresis and mass spectrometry for diagnostic purposes. Kidney Int. 65 (2004) 2426-2434

Haubitz M, Wittke S, Weissinger EM, Walden M, Rupprecht HD, Flöge J, Haller H, Mischak H
Urine protein patterns can serve as diagnostic tools in patients with IgA-nephropathy. Kidney Int. 67 (2005) 2313-2320

Weidner S, Carl M, Riess R, Rupprecht HD
Histological analysis of renal leukocyte infiltration in ANCA-associated vascuitis - importance of monocyte and neutrophil infiltration for tissue damage. Arthritis Rheum. 50 (2004)3651-3657

Weidner S, Geuss S, Hafezi-RachtiS, Wonka A, Rupprecht HD
ANCA-associated vasculitis with renal involvement: an outcome analysis. Nephrol Dial Transplant. 19 (2004) 1403-11

Campean V, Haas CS, Kuhlmann A, Peters H, Rupprecht HD, Acker T, Plate KH, Amann K
Glomerular gene and protein expression of angiogenic factors in the course of anti-Thy 1.1 glomerulonephritis (submitted)

Landgraf R, Rupprecht HD
Profitieren auch Typ2 Diabetiker von einem Screening auf Mikroalbuminurie? CardioVasc 4 (2004) 26-27

Weidner S, Rupprecht HD
An anusual case of abdominal pain (submitted) 43. Merkle M, Woernle M, Rupprecht HD: Pulmonary diffusion impairment and kidney transplantation: three case reports (submitted)

Schoenberg SO, Rieger JR, Michaely HJ, Rupprecht HD, Samtleben W, Reiser MF
Functional magnetic resonance imaging in renal artery stenosis (submitted)

Wani J, Rupprecht HD, Carl M, Henger A, Nelson P
Nitric oxide Modulates Expression of Extracellular Matrix Genes Linked to Fibrosis in Kidney Mesangial Cells. Biol. Chem. 388 (2007) 497-506

Weidner S, Hafezi-Rachti S, Rupprecht HD
Thromboembolic events as a complication of ANCA-associated vasculitis. Arthritis Rheum 55 (2006) 146-149

Rupprecht HD
Postinterventionelles Cholesterinemboliesyndrom. Deutsche Medizinische Wochenschrift (submitted)

Wörnle M, Merkle M, Rupprecht HD
Pulmonary diffusion impairment and kidney transplantation: three case reports (submitted, thorax bmj group)

Treitl M, Rieger J, Rupprecht HD et al
Assessment of renal vasoconstriction in vivo after intra-arterial administration of the isosmotic contrast medium iodixanol compared to the low-osmotic contrast medium iopamidol (submitted NDT)

Campean V, Karpe B, Haas Ch, Atalla A, Peters H, Rupprecht HD, Liebner S, Acker T, Amann K
Angiopoietin 1 and 2 gene and protein expression is differentially regulated in acute anti-Thy1.1 glomerulonephritis (submitted AJP renal physiology)

Haubitz M, Good DM, Woywodt A, Haller H, Rupprecht HD, Dakna M, Coon JJ, Mischak H
Development of urinary biomarker panel for detection and evaluation of renal disease activity in ANCA associated vasculitis (submitted JASN)

Good DM, Zürbig P, Bauer HW, Behrens G, Coon JJ, Dakna M, Decramer S, Delles Ch, Dominiczak AF, Ehrich JHH, Fliser D, Frommberger M, Ganser A, Girolami MA, Golovko I, Gwinner W, Haubitz M, Herget-Rosenthal S, Jankowski J, Jahn H, Jerums G, Julian BA, Kellmann M, Kliem V, Kolch W, Krolewski A, Luppi A, Massy Z, Melter M, Neusüss Ch, Novak J, Peter K, Rossing K, Rupprecht HD, Schanstra JP, Schiffer E, Stolzenburg J-U, Tarnow L, Theodorescu D, Thongboonkerd V, Vanholder R, Weissinger EM, Mischak H, Schmitt-Kopplin Ph
Naturally occurring human urinary peptides for use in diagnosis of chronic kidney disease (submitted MCP)

Übersichtsarbeiten

Goppelt-Strübe M, Goerig RM, Marx M, Rupprecht HD, Schulze-Lohoff E, Sterzel RB
Molekulare Regulationsmechanismen in glomerulären Zellen der Niere. Internist 36 (1995) 327-332

Rupprecht HD, Schöcklmann HO, Sterzel RB
Cell matrix interactions in the glomerular mesangium. Kidney Int. 49 (1996) 1575-1582

Schöcklmann HO, Rupprecht HD, Sterzel RB
Mesangial cell growth control in glomerular inflammation. Proc. R. Coll. Physicians Edinb. 26 (1996) 352-373

Schöcklmann HO, Rupprecht HD, Gauer S, Yao J, Sterzel RB
Mesangial cell-matrix interactions in glomerular inflammation. Kidney and Blood Pressure Research 19 (1996) 184-190

Dubey RK, Rupprecht HD, Sterzel RB
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Rupprecht HD
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Systemische Vaskulitiden mit renaler Beteiligung. Münchner Ärztliche Anzeigen 91 (2003) 3-4

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Differenzierte Diagnostik der Proteinurie. Münchner Medizinische Wochenschrift 43 (2004) 868-872

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Rupprecht HD, Piehlmeier W
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Rupprecht HD
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Rupprecht HD
Nierenerkrankungen vorbeugen ist möglich. Gesundheit heute 4 (2006) 12

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Rupprecht HD
Differenzierte Diagnostik der Proteinurie. Med Special 1 (2007) 11-15

Rupprecht HD
Phytotherapie und Niere. Med Review 12 (2007) 33-34

Als erste Klinik in Bayern erhält die Klinik für Nephrologie und Angiologie der Klinikum Bayreuth GmbH, unter der Leitung von Prof. Dr. Harald Rupprecht, die Zertifizierung als Nephrologische Schwerpunktklinik.

Nach erfolgreicher Prüfung durch das unabhängige Zertifizierungsinstitut ClarCert wurde der Medizinischen Klinik V für Nephrologie und Angiologie am Klinikum Bayreuth das Zertifikat "Nephrologische Schwerpunktklinik" durch die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) überreicht. Dieses Qualitätssiegel bescheinigt der Klinik eine hervorragende Versorgungsqualität von nierenkranken Patienten in allen Phasen einer Erkrankung.

Die unabhängigen Fachexperten überprüften die Klinik auf Grundlage der Anforderungen der DGfN. Dabei legten die Prüfer besonderen Wert auf die Struktur- und Prozessqualität, die letztendlich den Patienten eine hohe Versorgungsqualität zusichert. In der Bayreuther Klinik wird die hohe Versorgungsqualität vor allem durch das spezialisierte Team aus Fachärzten und Fachpflegekräften für Nephrologie gewährleistet, die rund um die Uhr für die Patienten da sind. Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen, zu denen auch Ärzte und Fachpersonal aus Praxen und anderen Krankenhäusern eingeladen werden, mehren das Wissen und die Erfahrungen des Behandlungsteams. Von diesem Wissen profitieren jedes Jahr rund 1.300 stationäre Patienten, die unter hohem Blutdruck oder Nierenerkrankungen leiden. Den Patienten werden am Klinikum alle modernen Diagnostik- und Behandlungsverfahren, wie Nierenersatztherapien, Plasmaseparationsbehandlungen oder Nierennervenverödungen bei Bluthochdruck, angeboten. Lobend wurde die medizintechnische Ausstattung, die über den Anforderungen der DGfN liegt, bei der Prüfung hervorgehoben. Ebenso wurde die Vernetzung mit anderen Fachbereichen sowie dem ambulanten Bereich bewertet. So bekommen Dialysepatienten, die einen sogenannten Shunt - eine Verbindung von Blutgefäßen - benötigen, eine optimale Versorgung durch die enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Gefäßchirurgie und dem Institut für Radiologie am Klinikum. Im ambulanten Bereich besteht eine enge Kooperation mit dem KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. in Bayreuth. Insgesamt werden so fast 5.000 stationäre und 21.200 ambulante Dialysen jedes Jahr durchgeführt.

Die Ersten in Bayern, die Vierten in Deutschland

Die Klinik für Nephrologie und Angiologie der Klinikum Bayreuth GmbH ist die erste in Bayern und vierte Klinik in Deutschland die die hohen Anforderungen erfüllt hat und jetzt das Zertifikat "Nephrologische Schwerpunktklinik" von der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) überreicht bekommen hat. Die DGfN ist die größte und damit wichtigste Interessensvertretung von Nephrologen im deutschsprachigen Raum. Das Zertifizierungsinstitut ClarCert überwacht die Einhaltung der Anforderungen in einem Drei-Jahres-Rhythmus.

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